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STRATEGIE-WERKSTATT 2026/27

Saison-Challenge 2026/27

Strategie-Werkstatt

Diese Seite ist meine laufende Werkstatt für die Saison 2026/27. Beobachten. Prüfen. Anpassen – und ebenso wichtig: verwerfen, wenn ein größerer Backtest eine schöne erste Idee nicht bestätigt. Hier dokumentiere ich nicht nur Ergebnisse, sondern die tatsächliche Entwicklung meiner Football-Scalping-Strategie:
gültige Regeln, laufende Tests, bestätigte Erkenntnisse, verworfene Ansätze
und die Konsequenzen aus Fehlentscheidungen.

Korrektur: die genannten Spalten K&M beziehen sich auf die öffentl. Excelmappen: FS:FT

Werkstatt-Übersicht

Aktueller Entwicklungsstand

Die Karten zeigen auf einen Blick, wie viele Regeln derzeit gelten und welche Ideen noch geprüft, bestätigt oder verworfen werden.

Aktive Regeln
9

Verbindliche Leitlinien für Auswahl, Einstieg, Warnfilter, HZ2-Ruhe-Score, FT-Obergrenze, Absicherung und Auswertung.

Laufende Tests
5

Hypothesen und Vorwärtsprüfungen, für die noch weitere reale Saisonspiele oder Marktquoten benötigt werden.

Bestätigt
6

Erkenntnisse, die bereits als Regel, Warnfilter, Ruhe-Score, Obergrenzen-Modell oder Auswertungsstandard übernommen wurden.

Verworfen
4

Ansätze, die sich in unabhängigen größeren Prüfungen nicht stabil genug bestätigten – einschließlich zweier HZ2-Teilmodelle.

Datenmodell 01 · bestätigt und kalibriert

Risiko 2+ Tore in 4 / 6 Minuten

Dieses Modell untersucht eine andere Gefahr als die ruhigen Startphasen:
Wie häufig fallen in einem Spiel mindestens zwei Treffer innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums?
Für mein kurzfristiges Football-Scalping sind solche schnellen Mehrfachtreffer besonders relevant,
weil wenige Minuten genügen können, um eine zuvor ruhige Marktsituation vollständig zu verändern.

40k bestätigt

Historische Referenz
76.567 Spiele

Konsistente Ergebnisse und Trefferzeiten bilden die Referenz.

Liga-Universum
65 Ligen

Das Liga-Universum orientiert sich an meiner Saison 2026/27.

Walk-Forward-Prüfung
40.337 Spiele

Jede historische Prognose wird ohne Kenntnis späterer Ergebnisse nachgebildet.

Entscheidung
Formeln bleiben

Zusätzliche Kalibrierung statt nachträglichem Umbau der Grundlogik.

≤ 6 Minuten

20.363 von 76.567 historischen Spielen

In 26,60 % der Referenzspiele trat mindestens einmal ein 2+-Tore-Ereignis innerhalb von maximal sechs Minuten auf.
Umgekehrt blieben 73,40 % ohne ein solches Ereignis.

≤ 4 Minuten

14.010 von 76.567 historischen Spielen

Das extrem kurze Ereignis ist mit 18,30 % deutlich seltener.
Trotzdem ist das 4-Minuten-Modell nicht einfach eine „strengere“ Kopie des 6-Minuten-Modells:
Team- und Liga-Referenzen verschieben sich gleichzeitig.

40.337er-Kalibrierung

Wo Modell und Realität besonders nah beieinanderliegen

1. HZ · ≤ 6 MIN.
12,70 % → 12,82 %
Ø Prognose → Realität · +0,13 PP

2. HZ · ≤ 6 MIN.
17,44 % → 18,10 %
Ø Prognose → Realität · +0,66 PP

GESAMTSPIEL · ≤ 6 MIN.
27,38 % → 29,82 %
Ø Prognose → Realität · +2,44 PP

Besonders die Halbzeitmodelle liegen in der Gesamtkalibrierung erstaunlich nah an der späteren Realität.
Beim Gesamtspiel unterschätzt der Rohwert das tatsächliche Ereignisrisiko stärker.
Deshalb wird öffentlich neben dem ursprünglichen Modellwert inzwischen eine historische Kalibrierung gezeigt,
ohne die ursprüngliche Berechnungslogik rückwirkend passend zu machen.

Warum das Modell bestehen bleibt

Die Risikoreihenfolge bleibt im großen Backtest sichtbar

Werden die Gesamtspiel-Prognosen für ≤6 Minuten in fünf annähernd gleich große Risikogruppen sortiert,
steigt die tatsächliche Ereignisquote von 23,1 %
über 26,7 % · 30,4 % · 31,9 %
bis auf 37,0 %.
Diese nachvollziehbare Staffelung ist für mich wichtiger als einzelne auffällige „Sweet Spots“ kleiner Stichproben.

SEHR INTERESSANT
24,4 %
1.183 Spiele

INTERESSANT
27,2 %
5.417 Spiele

UNTER LIGA
28,6 %
9.053 Spiele

ERHÖHTES RISIKO
32,0 %
11.820 Spiele

Schnittmenge 4 + 6 Minuten

DOPPELT INTERESSANT bleibt ein eigener Beobachtungsschwerpunkt

Ein Spiel wird besonders interessant, wenn die relative Risikostruktur sowohl im 6- als auch im 4-Minuten-Modell niedrig ausfällt.
Der 40k-Backtest liefert dafür bereits mehrere tausend Signale.

GESAMTSPIEL · 4.230 SIGNALE
≤6 Min.: 27,0 % statt 29,8 %
≤4 Min.: 18,4 % statt 21,3 %

1. HZ · 5.358 SIGNALE
≤6 Min.: 12,0 % statt 12,8 %
≤4 Min.: 8,1 % statt 8,7 %

2. HZ · 4.979 SIGNALE
≤6 Min.: 16,5 % statt 18,1 %
≤4 Min.: 11,3 % statt 12,8 %

Aktuelle Prognosegeneration · Stand 12.08.2026

Bei der derzeit betrachteten Auswahl liegen 64 Spiele im 6-Minuten-Modell
und 60 Spiele im 4-Minuten-Modell in INTERESSANT oder SEHR INTERESSANT.
Die Schnittmenge umfasst aktuell 40 Spiele im Gesamtspiel,
54 in der 1. Halbzeit und
43 in der 2. Halbzeit.
Diese aktuellen Zahlen sind Momentaufnahmen und werden im Saisonverlauf weiter wachsen.

Aktuelle Konsequenz für die Werkstatt

Das 4-/6-Minuten-Modell wird nicht neu erfunden. Die Grundformeln bleiben bestehen.
Die 40.337 Walk-Forward-Spiele dienen zusätzlich zur Kalibrierung und zur Kontrolle,
ob aktuelle Prognosen langfristig weiterhin entsprechend ihrer Risikoklasse auseinanderlaufen.
Genau diese Zurückhaltung gehört für mich zur Werkstatt: Eine große Prüfung darf ein Modell bestätigen,
ohne dass danach zwangsläufig eine neue Formel erfunden werden muss.

Datenmodell 03 · 13.08.2026 · historisch stark / jetzt im Live-Test

FT-Torobergrenze & Bestätigungen

Dieses Modell versucht nicht, einen Endstand vorherzusagen. Es sucht stattdessen für konkrete Live-Zustände eine
historisch belastbare Torobergrenze bis zum Spielende.
Besonders interessant wird es für mich, wenn nach dem ersten Einstieg weitere Treffer fallen:
Dann bestätige ich häufig dieselbe ursprüngliche Under-Linie erneut – nicht automatisch eine höhere Linie.

97,5-%-Modell

Historische Basis
76.236 Spiele

65 Ligen; 61 inkonsistente Datensätze wurden ausgeschlossen.

Unabhängige Zustandstests
233.175

Minute 30/35/40/45/50 × genau 1/2/3 bisherige Tore.

97,5-%-Variante
98,31 % real

229.241 von 233.175 Zustandstests hielten die ermittelte Linie.

Bestätigungen B1–B4
46.229 Fälle

Gleiche ursprüngliche Under-Linie nach weiteren Treffern erneut gespielt.

Öffentliche Excel-Ausgabe

Eine Spalte – zwei leicht lesbare Live-Bedingungen

1 Tor bis 35′ → Under 5,5 (98,2 %)  |  2 Tore bis 45′ → Under 6,5 (97,5 %)

Die Prozentzahl ist die historische Modellreferenz für das konkrete Spiel. Die interne Berechnung kombiniert die 12-Monats-Historie beider Teams mit Liga- und Gesamtbasis.
Kleine Team-Fallzahlen werden dadurch nicht künstlich zu einer „100-%-Prognose“ hochgerechnet.

95-%-MODELL
96,72 % real
Ø Under-Linie 5,97
97,5-%-MODELL · AKTIV
98,31 % real
Ø Under-Linie 6,50
99-%-MODELL
99,19 % real
Ø Under-Linie 7,06

Praktische Besonderheit

B1, B2, B3, B4: Bestätigen bedeutet dieselbe Under-Linie

Beispiel: Das erste Signal lautet Under 5,5. Fällt danach ein weiteres Tor, kann B1 erneut Under 5,5 bedeuten.
Bei B2, B3 oder B4 bleibt die ursprüngliche Linie ebenfalls unverändert. Genau diese Vorgehensweise wurde separat historisch geprüft.

B1
27.672 Fälle
95,98 % FT-Erfolg

B2
13.084 Fälle
91,69 % FT-Erfolg

B3
4.433 Fälle
78,95 % FT-Erfolg

B4
1.040 Fälle
52,69 % FT-Erfolg

Der bislang überraschendste Befund

FT-Erfolg fällt – das kurze torfreie Exitfenster bleibt erstaunlich stabil

Für mein Scalping ist nicht nur wichtig, ob die Wette bis FT gewinnt. Häufig laye ich abhängig von den Live-Statistiken wieder aus.
Deshalb wurde nach jeder Bestätigung geprüft, wie häufig anschließend mindestens 2, 4, 6, 8 oder 10 Minuten kein weiteres Tor fiel.

Stufe FT-Erfolg ≥2 Min. torfrei ≥4 Min. torfrei ≥6 Min. ≥10 Min.
B1 95,98 % 96,55 % 90,54 % 84,72 % 73,91 %
B2 91,69 % 96,84 % 91,14 % 85,18 % 73,95 %
B3 78,95 % 96,95 % 91,90 % 85,92 % 73,88 %
B4 52,69 % 97,21 % 91,92 % 86,35 % 74,90 %

Ab 13.08.2026 · Vorwärtsprüfung

Jetzt werden echte Back-/Lay-Quoten protokolliert

Der historische Backtest kennt Trefferzeiten, aber keine damaligen Marktquoten und keine Live-Statistiken.
Deshalb werden über die kommenden Monate pro realem Trade B-Stufe, Back-Quote, Lay-Quote, Haltedauer, Gewinn/Verlust und Live-Eindruck dokumentiert.
Erst damit lässt sich beantworten, ob aus den starken 2- bis 4-Minuten-Fenstern auch wirtschaftlich starke Scalping-Trades werden.

Datenmodell 02 · 12.08.2026 · Warn- und Ausschlussmodell

Ruhige Startphasen – vom vermeintlichen „Sweet Spot“ zum Warnmodell

Ausgangspunkt war eine scheinbar einfache Frage: Gibt es innerhalb einer Halbzeit eine besonders ruhige Phase, die sich besser für einen kurzen Unter-Tore-Trade eignet als ein festes Startfenster?
Die ersten rund 351 auswertbaren Spiele ließen das vermuten. Der große Backtest zwang mich jedoch zu einer anderen Schlussfolgerung.

Backtest-Block 1
20.012 Spiele
87,55 % torlos

Festes Fenster Minute 1–6 der 1. Halbzeit.

Unabhängiger Block 2
20.034 Spiele
87,82 % torlos

Andere, ältere Spiele; die Regeln wurden vorher eingefroren.

Gemeinsame Basis
40.046 Spiele
87,68 % torlos

35.114 Spiele ohne Treffer im 6-Minuten-Haltefenster.

Stärkste Warnregel
1.232 Fälle
84,17 % torlos

Stark negative Liga + mindestens ein Teamprofil unter 80 %.

Verworfen

Die frei gewählte „ruhigste Phase“

Auf der kleinen Stichprobe wirkte eine frei bzw. stabil ausgewählte ruhige Phase zunächst besser. Im 20.012er-Backtest blieb das feste Startfenster Minute 1–6 jedoch zu 87,55 % torlos, die kompliziertere stabile Phase nur zu 86,00 %.
Die zusätzliche Optimierung brachte damit keinen robusten Vorteil.

Nicht bestätigt

Positive Liga-/Teamfilter als „besonders sichere“ Auswahl

Mehrere positive Kombinationen sahen im ersten 20.000er-Block interessant aus. Im unabhängigen zweiten Block schrumpfte der zusätzliche Vorteil jedoch stark oder verschwand.
Deshalb wird daraus bewusst kein positives „Super-Signal“ gebaut.

Konsequenz · neues Warnmodell

Nicht mehr nach „besonders sicher“ suchen – sondern erhöhte Früh-Tor-Risiken markieren

Die negative Seite erwies sich als deutlich stabiler. Kombiniert eine Liga ein stark negatives 1.-HZ-Profil mit einem schwachen Gesamtprofil mindestens einer beteiligten Mannschaft, sinkt die Torlosquote reproduzierbar.
Daraus entstehen die praktischen Kategorien NORMAL, VORSICHT und EHER MEIDEN.

BASIS
87,68 % torlos
12,32 % mit Treffer im Haltefenster

VORSICHT
85,47 % torlos
2.857 historische Fälle

STARKE WARNREGEL
84,17 % torlos
1.232 historische Fälle

Erste Vorwärtsprobe

351 auswertbare neue Spiele – Richtung interessant, Stichprobe noch klein

NORMAL: 309 Spiele, 88,35 % torlos. VORSICHT + EHER MEIDEN: 34 Spiele, 82,35 % torlos.
Insgesamt blieben 87,75 % der 351 Spiele im Startfenster torlos – nahezu identisch zur historischen 40.046er-Basis.
Die 34 Warnspiele reichen jedoch ausdrücklich noch nicht für neue Grenzwerte. Das Warnmodell bleibt deshalb unverändert und wird im Saisonverlauf weiter beobachtet.

Wichtig:
Die Werkstatt führt bewusst zwei getrennte 40k-Modelle: 40.337 Walk-Forward-Prognosen prüfen das Risiko schneller Mehrfachtreffer innerhalb von 4/6 Minuten. 40.046 Spiele prüfen dagegen, ob das feste 6-Minuten-Startfenster der 1. Halbzeit torlos bleibt und welche Warnkonstellationen dieses Risiko erhöhen.

Datenmodell 04 · 12.09.2026 · Walk-Forward + Zeitstabilität

HZ2 bei Halbzeit-Remis – vom Risikoindex zum Ruhe-Score

Die Ausgangsfrage ist eng auf meine praktische Live-Situation zugeschnitten:
Wenn ein Spiel zur Halbzeit unentschieden steht, wie ruhig oder unruhig war bei beiden Mannschaften historisch die Phase
Minute 46 bis 56?
Entscheidend ist nicht der konkrete Remisstand. Der Live-Hinweis gilt bei 0:0, 1:1, 2:2 oder einem anderen HT-Remis.

K-Richtung bestätigt

Strikte HT-Remis-Basis
32.061 Spiele

Nur Spiele mit tatsächlich vorhandenem und identischem Halbzeitstand beider Teams.

Walk-Forward auswertbar
32.059 Spiele

Nur zwei Fälle wurden wegen unvollständiger Trefferzeitdaten ausgeschlossen.

2+ Tore 46’–56′
3,22 %

Das seltene Ereignis, das für einen kurzen Under-Trade besonders unangenehm werden kann.

0 Tore 46’–56′
72,95 %

Die historische Grundquote für ein komplett torfreies 11-Minuten-Fenster nach der Pause.

J · nicht bestätigt

Der Frühstart-Risikoindex trennt die Realität nicht sauber

Die Klassen SEHR NIEDRIG bis HOCH sahen rechnerisch deutlich verschieden aus. Im echten Walk-Forward lagen die späteren 2+-Quoten jedoch fast alle um 3 % bis 3,6 %.
Selbst „SEHR NIEDRIG“ war real nicht besser als „HOCH“. J bleibt deshalb nur als Forschungswert sichtbar.

K · bestätigt

Der HZ2-Ruhe-Score zeigt eine wiederkehrende Richtung

K misst den Anteil der ausgewählten historischen HT-Remis-Fälle, in denen zwischen 46′ und 56′ kein Tor fiel.
Je höher K, desto seltener traten im Walk-Forward zwei oder mehr Tore auf und desto häufiger blieb das Fenster komplett torfrei.
Diese Richtung wiederholte sich auch über mehrere vollständige Saisonfenster.

L · nicht bestätigt

0:0, 1:1 und 2:2 bringen keinen stabilen Zusatznutzen

Das getrennte HT-Profil war logisch naheliegend, erwies sich aber im Walk-Forward nicht als ausreichend trennscharf.
Deshalb hängt der operative Live-Hinweis bewusst nicht davon ab, ob das Halbzeit-Remis 0:0, 1:1 oder 2:2 lautet.

Zeitstabilität · vollständige Saisonfenster

K <70 % gegen K ≥80 % – dieselbe Richtung in vier vollständigen Saisons

Saisonfenster 2+ bei K <70 % 2+ bei K ≥80 % 0 Tore bei K <70 % 0 Tore bei K ≥80 %
2022/23 3,39 % 3,11 % 69,85 % 73,54 %
2023/24 3,11 % 2,38 % 73,21 % 73,25 %
2024/25 3,52 % 3,30 % 71,24 % 73,43 %
2025/26 4,11 % 3,23 % 72,04 % 75,04 %

Über diese vier vollständigen Saisonfenster zusammen:
K <70 %: 9.771 Fälle · 3,50 % mit 2+ · 71,56 % torfrei
 | 
K ≥80 %: 6.162 Fälle · 3,02 % mit 2+ · 73,74 % torfrei.
Der Abstand ist nicht riesig – aber er wiederholt sich. Genau deshalb wird K als relativer Ruhe-Score genutzt und nicht als „Sicherheitsprognose“.

Öffentliche Excel-Ausgabe

Spalte K zeigt den Wert – Spalte M übersetzt ihn in einen kurzen Live-Hinweis

K <70 %
HZ2 EHER UNRUHIG

K 70–<80 %
HZ2 NEUTRAL

K ≥80 %
HZ2 EHER RUHIG

SPALTE K · HZ2-RUHE-SCORE

Der echte berechnete Prozentwert bleibt sichtbar. Er beschreibt die historische Ruhe der ausgewählten HT-Remis-Stichprobe.
K ist ausdrücklich keine kalibrierte Wahrscheinlichkeit.

SPALTE M · HZ2 LIVE-HINWEIS BEI HT-REMIS

M gilt nur, wenn das aktuelle Spiel zur Halbzeit remis steht.
Ob 0:0, 1:1 oder 2:2, spielt für diesen Hinweis keine Rolle.
Fehlt bei einer Mannschaft die historische Basis vollständig, erscheint KEINE BEWERTUNG.

Was mir diese Analyse wichtiger zeigt als jede einzelne Prozentzahl

Ein plausibel klingender Index ist noch kein brauchbares Live-Signal.
J sah in der ursprünglichen Berechnung sauber gestaffelt aus – im echten Walk-Forward verschwand diese Trennung.
K zeigte dagegen nur einen relativ kleinen Abstand, aber genau dieser Abstand wiederholte sich über mehrere Zeitfenster.
Für die Werkstatt ist das die wichtigere Qualität: Reproduzierbarkeit vor spektakulärer Zahl.

Der aktuell gültige Rahmen

So wird derzeit gehandelt

Änderungen werden nicht rückwirkend versteckt, sondern mit Datum und Begründung im Änderungsprotokoll festgehalten.

Aktiv · Stand 13.08.2026

01 · MARKT

Unter-/Über-Tore-Märkte

Kurzfristige Positionen in Tor-Märkten mit klar definiertem Einstieg, Zeitfenster und Ausstieg.

02 · EINSTIEG

Statistik plus Live-Eindruck

Das statistische Signal ist die Vorauswahl. Der Einstieg erfolgt nur, wenn das reale Spielbild weiterhin passt.

03 · HALTEDAUER

Kurz und kontrolliert

Die Position bleibt ein Scalping-Trade. Sie wird nicht nachträglich zu einer langfristigen Wette umgedeutet.

04 · AUSWERTUNG

Das komplette Spiel zählt

Back-, Lay- und Absicherungswetten werden netto auf Spielebene zusammengeführt.

Kein erzwungener Einstieg
Ein rechnerisches Tagesziel bleibt Orientierung. Fehlt ein geeignetes Setup, bleibt die Position aus.
Aktiv
Kurze Haltedauer
Positionen werden als Scalping-Trade behandelt und nicht in eine gewöhnliche Langzeitwette verwandelt.
Aktiv
Absicherungen zusammenfassen
Erfolg und Verlust werden anhand des Nettoergebnisses aller zum Spiel gehörenden Buchungen bewertet.
Bestätigt
Risiko vor Zielerreichung
Ein offenes Tagesziel rechtfertigt weder einen höheren Einsatz noch einen schwächeren Einstieg.
Aktiv
Datenmenge beachten
Eine kurze positive Serie reicht nicht automatisch für eine dauerhafte Regeländerung.
Aktiv
Abweichungen dokumentieren
Regelverstöße oder spontane Entscheidungen bleiben sichtbar und werden als Lernpunkt ausgewertet.
Aktiv
Warnmodell 1. HZ vor Einstieg beachten
Festes Startfenster Minute 1–6: Liga- und Teamprofile dienen als Ausschlussfilter. VORSICHT und EHER MEIDEN senken die Einsatzbereitschaft.
Bestätigt
FT-Obergrenze bei Bestätigungen nicht automatisch erhöhen
Wird eine FT-Obergrenze wie Under 5,5 als Ursprungssignal gespielt, bleiben B1, B2, B3 und B4 grundsätzlich Bestätigungen derselben Linie. Ein Wechsel auf eine höhere Under-Linie ist keine automatische Regel.
Live-Test
HZ2-Ruhe-Score nur bei Halbzeit-Remis anwenden
Der öffentliche Live-Hinweis basiert ausschließlich auf K. K <70 % = EHER UNRUHIG, 70–<80 % = NEUTRAL, K ≥80 % = EHER RUHIG. Der Hinweis gilt bei jedem HT-Remis und wird nicht nach 0:0, 1:1 oder 2:2 unterschieden.
Bestätigt

Hypothesen statt vorschneller Gewissheiten

Laufende Tests

Entscheidend sind vollständige Spiele, eine ausreichende Datenbasis und die Wirkung auf Gewinn, Risiko und Drawdown.

TEST 01

Gestaffelte Absicherung

Im Test

Verbessert eine gestaffelte Absicherung das Nettoergebnis gegenüber einer vollständigen Absicherung in einem Schritt?

Start01.08.2026
Mindestumfang100 Spiele
HauptkennzahlNetto je Spiel
RisikoTrade-Drawdown

Aktuelle Beobachtung: Einzelne Lost-Buchungen können zunehmen, obwohl das zusammengefasste Spiel positiv endet.

TEST 02

Spätere Unter-Tore-Einstiege

Vorbereitung

Senken spätere Einstiege das Gegentor-Risiko ausreichend, ohne dass der mögliche Scalping-Ertrag zu stark schrumpft?

StartNoch offen
Mindestumfang100 Spiele
HauptkennzahlErgebnis je Haltedauer
VergleichFrüh / mittel / spät

Nächster Schritt: Zeitfenster eindeutig festlegen, bevor die Ergebnisse miteinander verglichen werden.

TEST 03

Strategie „near100“

Im Test

Bleibt das Ergebnis auch bei deutlich größerer Stichprobe stabil oder stammt es aus einer günstigen Anfangsphase?

Start01.08.2026
Mindestumfang250 Wetten
HauptkennzahlNettoergebnis
RisikoMax. Drawdown

Bewertung: Keine endgültige Schlussfolgerung, bevor die festgelegte Mindeststichprobe erreicht ist.

TEST 04

Warnmodell „Ruhige Startphase“

Vorwärtsprüfung

Bleibt der Abstand zwischen NORMAL und den Warnklassen auch bei einer deutlich größeren Zahl tatsächlich gespielter Saisonbegegnungen bestehen?

Historische Basis40.046 Spiele
Erste Vorwärtsprobe351 Spiele
NORMAL88,35 % torlos
Warnklassen82,35 % torlos

Regel: Grenzwerte bleiben eingefroren. Kleine Wochenstichproben führen nicht zu einer neuen Formel.

TEST 05

FT-Obergrenze · B1–B4 im Live-Markt

Live-Test

Werden aus den historisch sehr stabilen 2- bis 4-Minuten-Exitfenstern nach B1, B2, B3 und B4 auch wirtschaftlich starke Scalping-Trades?

Historische Basis76.236 Spiele
Bestätigungen B1–B446.229 Fälle
Live-KennzahlenBack / Lay / Haltedauer
HauptkennzahlNetto je B-Stufe

Regel: Die ursprüngliche Under-Linie bleibt bei Bestätigungen fest. Zusätzlich werden Trefferminute, Backquote, Layquote, Haltedauer, Gewinn/Verlust und Live-Eindruck protokolliert.

Nachvollziehbare Entwicklung

Änderungsprotokoll als Zeitstrahl

Jede wichtige Anpassung erhält Datum, Ausgangslage, neue Regel und erwartete Wirkung. So bleibt sichtbar, unter welchen Bedingungen die Ergebnisse entstanden.

02.08.2026 · Auswertung

Spielebene wird zur Hauptbewertung

Übernommen

Bei gestaffelten Absicherungen kann ein erfolgreiches Spiel mehrere einzelne Won- und Lost-Buchungen enthalten. Eine reine Einzelwettenquote verzerrt deshalb die Qualität des vollständigen Trades.

Bisher
Stärkere Beachtung einzelner Won-/Lost-Buchungen.

Neu
Nettozusammenfassung aller Buchungen pro vollständigem Spiel.

Erwartete Wirkung
Realistischere Bewertung von Ergebnis, Serie und Trade-Drawdown.

12.08.2026 · Modellprüfung

40.337 Backtests bestätigen die 4-/6-Minuten-Grundformeln

Übernommen

Die historische Walk-Forward-Prüfung wurde von rund 20.000 auf 40.337 verwertbare Spiele erweitert.
Die Risikostaffelung bleibt stabil: Niedrige Modellwerte führen im Mittel weiterhin zu niedrigeren realen Ereignisquoten als hohe Modellwerte.
Einzelne vermeintliche „Sweet Spots“ aus kleinen Stichproben verschwinden dagegen mit wachsender Datenmenge.

Bisher
Kalibrierung auf Basis von 20.165 verwertbaren Backtest-Spielen.

Neu
40.337er-Kalibrierung als zusätzliche Ebene in Plan_1; die eigentlichen Prognoseformeln bleiben unverändert.

Wirkung
Roh-Prognose und historisch beobachtetes Risiko werden künftig getrennt sichtbar, ohne die Modelllogik nachträglich umzuschreiben.

12.08.2026 · Ruhige Startphasen

Aus der Suche nach einer „ruhigsten Phase“ wird ein Warnmodell

Neu übernommen

Zwei getrennte historische Blöcke mit zusammen 40.046 Spielen zeigen eine sehr stabile Grundquote für das feste Startfenster Minute 1–6 der 1. Halbzeit.
Die frei optimierte „ruhigste Phase“ und positive Liga-/Teamfilter liefern dagegen keinen ausreichend stabilen Mehrwert.
Reproduzierbarer sind kombinierte Warnsignale aus stark negativer Liga und schwachen Teamprofilen.

Verworfen
Freie/stabile „ruhigste Phase“ als operativer Vorteil und positive Filter als scheinbar besonders sichere Auswahl.

Neu
Fester 6-Minuten-Start plus Warnklassen NORMAL, VORSICHT und EHER MEIDEN.

Nächster Test
Vorwärtsstichprobe im Saisonverlauf vergrößern; Grenzwerte bis dahin nicht nachjustieren.

13.08.2026 · FT-Torobergrenze

Aus einer Obergrenzen-Idee wird ein Live-Test für feste Bestätigungen

Neu

76.236 gültige historische Spiele und 233.175 unabhängige Zustandstests zeigen für die 97,5-%-Variante eine reale Trefferquote von 98,31 %.
Anschließend wurde die praktische Bestätigungslogik separat geprüft: B1 bis B4 spielen nicht automatisch eine höhere Under-Linie, sondern bestätigen dieselbe ursprüngliche Linie.
Besonders auffällig sind die kurzen torfreien Exitfenster: Selbst bei B3 und B4 blieben rund 92 % der Fälle mindestens vier Minuten ohne weiteren Treffer.

Ausgangspunkt
Welche maximale FT-Torzahl bleibt nach 1 oder 2 frühen Treffern historisch mit hoher Wahrscheinlichkeit unter einer bestimmten Linie?

Neu
FT-Obergrenze wird in Plan_1 vorab ausgegeben; B1–B4 bestätigen dieselbe Linie und werden separat dokumentiert.

Nächster Schritt
Mehrere Monate reale Back-/Lay-Quoten, Haltedauer, Gewinn/Verlust und Live-Statistik sammeln.

12.09.2026 · HZ2 bei HT-Remis

Walk-Forward verwirft J und L – K wird zum öffentlichen Ruhe-Score

Übernommen

32.061 echte HT-Remis-Spiele wurden streng geprüft; 32.059 waren für den Walk-Forward vollständig auswertbar.
Die zunächst plausiblen Teilmodelle J und L zeigten keine ausreichend stabile Out-of-sample-Trennung.
K zeigte dagegen eine kleine, aber über vier vollständige Saisonfenster wiederkehrende Richtung.

Nicht übernommen
J als Frühstart-Risiko und L als getrennte 0:0-/1:1-/2:2-Steuerung.

Neu
K wird als historischer HZ2-Ruhe-Score genutzt; die öffentliche Excelmappe zeigt zusätzlich den kurzen Hinweis in Spalte M.

Wirkung
K <70 % = EHER UNRUHIG, 70–<80 % = NEUTRAL, K ≥80 % = EHER RUHIG – ausschließlich bei HT-Remis.

Nächste Änderung

Hier wird die nächste echte Strategieanpassung ergänzt

Nicht jede Beobachtung wird sofort zur Regel. Ein neuer Eintrag entsteht erst, wenn sich aus Daten oder Praxis eine konkrete Konsequenz ergibt.

Nicht verstecken, sondern nutzen

Fehler und Konsequenzen

Ein verlorener Trade ist nicht automatisch ein strategischer Fehler. Umgekehrt kann ein Gewinn aus einer schlechten Entscheidung entstehen. Bewertet wird deshalb die Qualität der Entscheidung.

Lernpunkt 01

Tagesziel nicht erzwingen

Ein noch nicht erreichtes Tagesziel kann dazu verleiten, einen mittelmäßigen Einstieg aufzuwerten oder den Einsatz unnötig zu erhöhen.

Konsequenz: Kein Einstieg ohne vollständiges Setup – unabhängig vom bisherigen Tagesergebnis.
Lernpunkt 02

Lost-Buchungen richtig einordnen

Teilabsicherungen erzeugen einzelne Verluste, obwohl das Gesamtergebnis des Spiels positiv sein kann. Eine klassische Trefferquote führt dann zu falschen Schlüssen.

Konsequenz: Hauptkennzahl ist das Nettoergebnis des vollständig abgeschlossenen Spiels.
Lernpunkt 03

Ein schöner kleiner Backtest kann täuschen

Die „stabile ruhige Phase“ wirkte auf rund 351 Spielen zunächst besser als das feste Startfenster. Auf 20.012 Spielen kehrte sich das Bild um.

Konsequenz: Neue Filter werden möglichst auf einer zweiten, getrennten Stichprobe geprüft, bevor sie in Plan_1 operativ verwendet werden.
Lernpunkt 04

FT-Trefferquote und Scalping-Chance sind zwei verschiedene Fragen

Bei B3 und B4 fällt die FT-Erfolgsquote stark ab. Gleichzeitig bleiben die kurzen torfreien 2- bis 4-Minuten-Fenster überraschend stabil. Für einen aktiv gelayten Trade ist deshalb nicht nur das Endergebnis relevant.

Konsequenz: B-Stufen künftig zusätzlich mit Backquote, Layquote, Haltedauer und realem Nettoergebnis beurteilen – nicht allein nach FT gewonnen/verloren.
Lernpunkt 05

Ein Prozentwert ist nicht automatisch eine echte Wahrscheinlichkeit

Beim HZ2-Modell wirkte K zunächst wie eine Torfrei-Wahrscheinlichkeit. Der Walk-Forward zeigte jedoch: Ein hoher K-Wert sortiert die Fälle zwar in die ruhigere Richtung, ist aber nicht entsprechend seiner Prozenthöhe kalibriert.

Konsequenz: K wird öffentlich als HZ2-Ruhe-Score bezeichnet. Die Grenzwerte werden aus der beobachteten relativen Richtung abgeleitet – nicht als „80 % sicher“ oder ähnliche Aussage verstanden.

Vom Test zur Entscheidung

Bestätigte Erkenntnisse

Eine Erkenntnis wird erst übernommen, wenn Fragestellung, Datenbasis und Konsequenz nachvollziehbar beschrieben sind.

12.08.20264-/6-Minuten-Risikomodell bleibt auch bei 40.337 Backtests trennfähig
Datenbasis: 40.337 verwertbare historische Walk-Forward-Prognosen.
Konsequenz: Grundformeln bleiben unverändert; zusätzlich wird die Kalibrierung auf die 40k-Basis aktualisiert und in Plan_1 separat ausgewiesen.

Bestätigt

02.08.2026Spielebene ist aussagekräftiger als Einzelwettenquote
Datenbasis: Zusammengehörende Back-, Lay- und Commission-Buchungen.
Konsequenz: Serien, Trefferquote und Gewinn werden primär pro komplettem Spiel bewertet.

Bestätigt

12.08.2026Festes Startfenster Minute 1–6 ist robuster als die frei optimierte ruhige Phase
Datenbasis: 20.012 Spiele im ersten großen Backtest; unabhängiger zweiter Block mit 20.034 Spielen bestätigt die Grundquote.
Konsequenz: Für die praktische 1.-HZ-Auswertung bleibt das feste 6-Minuten-Startfenster die Basis.

Bestätigt

12.08.2026Kombiniertes Warnsignal ist stabiler als die Suche nach positiven „Top-Spielen“
Datenbasis: 40.046 Spiele in zwei getrennten 20k-Blöcken. Stärkste Warnregel: 1.232 Fälle, 84,17 % torlos; die beiden Blöcke lagen mit 84,11 % und 84,22 % nahezu gleich.
Konsequenz: Warnmodell in Plan_1 beibehalten und im Saisonverlauf vorwärts prüfen.

Bestätigt

13.08.202697,5-%-FT-Obergrenze ist historisch stabil genug für die Vorwärtsprüfung
Datenbasis: 76.236 gültige Spiele, 233.175 unabhängige Zustandstests; 229.241 davon hielten die ermittelte 97,5-%-Linie = 98,31 % real.
Konsequenz: FT-Obergrenze wird als kompakte Vorabinformation in Plan_1 übernommen. Die wirtschaftliche Wirkung von B1–B4 bleibt ausdrücklich Gegenstand des Live-Tests.

Bestätigt

12.09.2026K-Ruhe-Score bei HT-Remis zeigt eine wiederkehrende Out-of-sample-Richtung
Datenbasis: 32.059 auswertbare Walk-Forward-Fälle; zusätzlich Zeitstabilitätsprüfung über vier vollständige Saisonfenster.
Konsequenz: K wird in der öffentlichen Excelmappe als historischer HZ2-Ruhe-Score gezeigt. Der Live-Hinweis lautet bei K <70 % EHER UNRUHIG, bei 70–<80 % NEUTRAL und ab 80 % EHER RUHIG. J und L werden nicht für diesen Hinweis verwendet.

Bestätigt

Bewusst beendet

Verworfene Ansätze

12.08.2026 · beendet

Freie / stabile „ruhigste Phase“

Der Ansatz wirkte auf kleiner Stichprobe vielversprechend, verlor aber auf 20.012 Spielen gegen das einfachere feste Startfenster.

Konsequenz: Nicht operativ verwenden.
12.08.2026 · nicht übernommen

Positive Liga-/Teamkombination als „Sicherheitsfilter“

Im ersten Block war ein Vorteil sichtbar. Im unabhängigen zweiten Block schrumpfte er auf ein für eine neue Regel zu kleines Niveau.

Konsequenz: Keine öffentliche Positivempfehlung daraus ableiten.
12.09.2026 · nicht übernommen

J – HZ2-Frühstart-Risikoindex als Live-Steuerung

Die Modellklassen sahen rechnerisch stark getrennt aus. Im Walk-Forward lagen die realen 2+-Quoten der Klassen jedoch fast auf demselben Niveau.

Konsequenz: J bleibt höchstens Forschungsinformation und steuert keinen öffentlichen Live-Hinweis.
12.09.2026 · nicht übernommen

L – 0:0 / 1:1 / 2:2 als zusätzlicher HZ2-Live-Filter

Die Trennung nach konkretem Halbzeit-Remisstand brachte im Walk-Forward keinen stabilen Zusatznutzen. Der operative HZ2-Hinweis wird deshalb nicht vom Remisstand abhängig gemacht.

Konsequenz: M gilt bei HT-Remis allgemein; L wird nicht zur Live-Klassifizierung verwendet.

Im Fokus · In Prüfung

Vier Datenmodelle weiter vorwärts kontrollieren

Beim 2+-Tore-Modell werden Kalibrierung, DOPPELT INTERESSANT und die Trennung zwischen Gesamtspiel, 1. und 2. Halbzeit mit neuen Saisonspielen weiter kontrolliert. Beim Warnmodell für die ruhigen Startphasen bleiben die Grenzwerte eingefroren. Die FT-Torobergrenze wird weiter mit realen Back-/Lay-Quoten und B1–B4-Trades geprüft. Neu hinzu kommt die laufende Kontrolle des HZ2-Ruhe-Scores: K ist nach Walk-Forward und Saisonvergleich übernommen, soll aber auch mit neuen Saisonspielen beobachtet werden – ohne die Grenzen nach wenigen Wochen wieder passend zu machen.

Entscheidungskriterium: Beim HZ2-Modell bleibt entscheidend, ob K ≥80 % auch in neuen Daten dauerhaft weniger 2+-Ereignisse und mehr torfreie 46’–56′-Phasen zeigt als K <70 %. Der Ruhe-Score wird deshalb weiter beobachtet, aber nicht nachträglich in eine scheinbar exakte Wahrscheinlichkeit umgedeutet.