Glossar: Football-Trading, Scalping & Statistik
Hier findest du die Begriffe, die auf football-scalping-strategy.com und in Freds Excel-Auswertungen verwendet werden: verständlich erklärt und mit passenden Beiträgen sowie verwandten Begriffen verknüpft.
Wähle einen Buchstaben und klappe den Bereich auf. Begriffe mit der Kennzeichnung Freds Auswertung beschreiben die auf dieser Website verwendeten eigenen Auswertungen.
121 Begriffe. Eigene Auswertungsbegriffe sind gekennzeichnet.
A
- Antizipierender Einstieg
-
Eröffnung einer Position vor einer erwarteten Quotenbewegung. Die Erwartung kann auf einem Zeitfenster, dem Spielbild oder einer Marktbeobachtung beruhen. Das erwartete Signal und die Ausstiegsbedingungen werden vor der Ausführung festgelegt.
Siehe auch: Entry (Einstieg) · Front-Running · Trigger – Einstiegssignal
- Arbitrage (Arbing)
-
Kombination von Wetten, deren berechnetes Ergebnis bei allen erfassten Ausgängen positiv ist. Entscheidend sind die tatsächlich angenommenen Quoten, passende Einsatzgrößen und die Kosten. Erst vollständig ausgeführte, zusammenpassende Wetten bilden die berechnete Position.
Siehe auch: Ausführung (Execution) · Commission (Gebühr)
- Ausführung (Execution)
-
Die tatsächliche Annahme einer Order: zu welcher Quote, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt sie zustande kommt. Für einen Scalp zählt der ausgeführte Preis; eine auf dem Bildschirm angezeigte Quote ist noch keine bestätigte Wette.
Siehe auch: Fill / Matched (gefüllt) · Slippage
- Automation / Bot
-
Ausführung festgelegter Regeln durch Software, zum Beispiel ein Einstieg bei einer bestimmten Quote oder ein Ausstieg nach einer vorgegebenen Haltedauer. Die Regeln müssen auch Teilfüllungen, Live-Verzögerungen und Marktsperren berücksichtigen.
Siehe auch: In-Play Delay (Live-Delay) · Partial Match (Teilfüllung) · Suspension
B
- Back-Lay-Spread (Spread)
-
Abstand zwischen der besten verfügbaren Back- und Lay-Quote einer Auswahl. Beispiel: Back 1,50 und Lay 1,51 ergeben einen Spread von 0,01. Beim sofortigen Ein- und Ausstieg entsteht daraus ein Kosteneffekt; für kleine Tick-Ziele ist deshalb auch die verfügbare Geldmenge an diesen Quoten wichtig.
Vertiefung: Wettbörse & Marktmechanik
Siehe auch: Tick · Liquidity (Liquidität)
- Back-to-Lay
-
Handelsfolge: zuerst Back, anschließend Lay derselben Auswahl. Eine niedrigere Lay-Quote kann bei passenden Einsätzen einen Gewinn über die Ausgänge verteilen. Beispiel vor Gebühren: Back 100 € bei 1,50 und Lay rund 107,14 € bei 1,40 ergeben rund 7,14 € Gewinn auf beiden Seiten. Die Werte sind gerundet.
Vertiefung: Wettbörse & Marktmechanik
Siehe auch: Greenbook / Greening Up · Commission (Gebühr)
- Back-Wette
-
Wette auf das Eintreten eines Ereignisses. Back Unter 2,5 Tore gewinnt bei höchstens zwei Treffern im abgerechneten Zeitraum. Vor Gebühren gilt: Gewinn bei erfolgreicher Wette = Einsatz × (Quote − 1). Ein Back kann eine Position eröffnen oder eine vorhandene Lay-Position schließen.
Vertiefung: Wettbörse & Marktmechanik
Siehe auch: Lay-Wette · Back-to-Lay
- Backtest
-
Prüfung einer Handelsregel an historischen Daten. Die Regel, ihre Zeitfenster und die Auswertungsmethode werden eindeutig beschrieben. Bei einer rückblickend optimierten Regel werden anschließend zusätzliche, für die Auswahl ungenutzte Daten zur Prüfung benötigt.
Vertiefung: Risiko 2+ Tore in 6 Minuten
Siehe auch: Walk-Forward-Auswertung · Overfitting / Überanpassung · Datenleck / Look-Ahead-Bias
- Bankroll
-
Das für die eigene Wett- und Trading-Arbeit vorgesehene Kapital. Die Bankroll dient als Bezugsgröße für Einsätze und Risikolimits. Für die Entwicklung des Kapitals müssen Ein- und Auszahlungen von den tatsächlichen Handelsergebnissen getrennt werden.
Vertiefung: Money Management & Psychologie
Siehe auch: Bankroll Management · Exposure (Gesamtrisiko)
- Bankroll Management
-
Regeln für Einsatzhöhe, maximale offene Haftung und die Verteilung des Kapitals auf Spiele und Märkte. Bei mehreren Positionen in einem Spiel zählt die gemeinsame Belastung. Ein kleiner einzelner Einsatz sagt noch wenig über das gesamte offene Risiko aus.
Vertiefung: Money Management & Psychologie
Siehe auch: Liability (Haftung) · Exposure (Gesamtrisiko)
- Breakeven-Punkt
-
Punkt, an dem die zusammengehörenden Wetten nach Gebühren weder Gewinn noch Verlust ergeben. Ein Bruttogewinn von wenigen Cent kann durch Kosten aufgebraucht werden. Deshalb wird ein Scalp anhand seines Nettoergebnisses beurteilt.
Siehe auch: Nettoergebnis · Commission (Gebühr) · Scratch Trade
- Buchung
-
Einzelner Datensatz in der Ergebnisaufzeichnung. Er kann zu einer Back-Wette, einer Lay-Wette oder einer Gebühr gehören. Gebühren fließen ins Nettoergebnis ein, werden aber nicht als eigenständige Wetten gezählt.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Einzelwette · Nettoergebnis
- Buchungs-Drawdown
-
Rückgang der Ergebniskurve, wenn Buchungen nacheinander verarbeitet werden. Gegenwetten können diese Kurve vorübergehend stark verändern. Für die Interpretation müssen Buchungsreihenfolge und Zusammengehörigkeit feststehen; der Wert beschreibt eine andere Ebene als der Drawdown vollständiger Trades.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Trade-Drawdown · Spiele-Drawdown
C
- Closing / „Trade schließen“
-
Schließen einer offenen Position durch passende Gegenwetten. Bei einer vollständig ausgeglichenen Position ist das Ergebnis für alle abgedeckten Ausgänge gleich. Eine teilweise Absicherung verändert das Ergebnisprofil, lässt aber eine Restposition bestehen.
Siehe auch: Trading Out · Teil-Exit · Hedge (Absicherung)
- Commission (Gebühr)
-
Gebühr der Wettbörse. Bei einem marktbezogenen Provisionsmodell, beispielsweise dem üblichen Betfair-Modell, ist der positive Nettogewinn des abgerechneten Marktes die Grundlage. Mehrere Gegenwetten im selben Markt bedeuten dort nicht automatisch eine separate Provision auf jede Einzelwette. Maßgeblich ist das Gebührenmodell des jeweiligen Anbieters.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Nettoergebnis · Markt-Block
- Cross-Matching
-
Börsenmechanismus, der kompatible Wettangebote verschiedener Ausgänge miteinander verrechnen kann. Je nach Anbieter und Marktmodell kann auch eine Verknüpfung passender Märkte vorgesehen sein. Welche Ausführung tatsächlich möglich ist, bestimmt die jeweilige Plattform.
Siehe auch: Order Matching · Market Depth (Markttiefe)
D
- Datenleck / Look-Ahead-Bias
-
Verwendung von Informationen, die zum damaligen Entscheidungszeitpunkt noch nicht bekannt waren. Ein Beispiel ist die Auswahl eines Ruhefensters mit Torzeiten des später zu prognostizierenden Spiels. Dadurch wirkt die historische Auswertung besser, als eine damalige Prognose tatsächlich hätte sein können.
Siehe auch: Walk-Forward-Auswertung · Backtest
- Datenqualität
-
Zuverlässigkeit und Vollständigkeit der verwendeten Daten. Für Minutenanalysen zählen besonders korrekte Mannschaftsnamen, Spieltermine, Halbzeitstände und Trefferzeiten. Eine fehlende Torzeit wird nicht automatisch als torfreies Fenster behandelt.
Siehe auch: Trefferzeiten · Stichprobengröße
- Datenverzögerung
-
Zeitlicher Abstand zwischen einem Ereignis auf dem Platz und seiner Anzeige im Stream, Ticker oder Datenfeed. Eine sichtbare Spielminute kann deshalb dem realen Spiel hinterherlaufen. Das ist von der Verzögerung bei der Orderannahme zu unterscheiden.
Siehe auch: In-Play Delay (Live-Delay) · Game State (Spielzustand)
- Disziplin-Regel (Rule-Set)
-
Vorab festgelegte Bedingung für Auswahl, Einstieg, Halten oder Ausstieg. Eine Regel kann beispielsweise verlangen, dass das Spielbild zum statistischen Zeitfenster passt. Im Wetttagebuch lässt sich festhalten, ob die Entscheidung regelgerecht war und welches Ergebnis sie hatte.
Vertiefung: Wetttagebuch
Siehe auch: Setup · Trigger – Einstiegssignal · Exit (Ausstieg)
- Drawdown
-
Rückgang einer ausgewerteten Kapital- oder Ergebniskurve von ihrem bisherigen Höchststand. Beispiel: Von 1.000 € auf 900 € entspricht 100 € oder 10 %. Für die Interpretation muss klar sein, ob einzelne Buchungen, vollständige Trades, Spiele oder die gesamte Bankroll betrachtet werden.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Buchungs-Drawdown · Trade-Drawdown · Spiele-Drawdown
- Drift
-
Steigen einer Quote, zum Beispiel von 1,50 auf 1,60. Für einen neuen Back bietet die höhere Quote bei gleichem Einsatz einen höheren möglichen Gewinn. Bei einem neuen Lay steigt dagegen die Haftung. Ein bereits eröffneter Back verliert bei steigender Quote an Handelswert; für einen vorher eröffneten Lay kann die Bewegung günstig sein.
Siehe auch: Steam · Lay-to-Back · Liability (Haftung)
E
- Edge (Vorteil)
-
Ein belastbar begründeter Vorteil gegenüber dem angebotenen Marktpreis. Eine hohe historische Torfrei-Quote allein belegt noch keinen wirtschaftlichen Vorteil: Kursgewinn, mögliche Verluste, Gebühren und die tatsächliche Ausführung gehören ebenfalls zur Bewertung.
Vertiefung: Grundlagen des Football-Scalpings
Siehe auch: Expected Value (EV / Erwartungswert) · Walk-Forward-Auswertung
- Einzelwette
-
Eine angenommene Back- oder Lay-Wette. Ihr eigenes Abrechnungsergebnis ist nur ein Teil des vollständigen Trades. Eine verlorene Gegenwette kann zusammen mit dem Einstieg und weiteren Wetten dennoch zu einem positiven Nettoergebnis beitragen.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Trade · Spielergebnis – Handelsergebnis · Buchung
- Entry (Einstieg)
-
Eröffnung einer Position zu einer tatsächlich angenommenen Quote. Zum Einstieg gehören die Bedingungen des Setups, die Einsatzhöhe, die geplante Haltedauer und der vorgesehene Ausstieg. Erst die bestätigte Wette erzeugt die offene Position.
Vertiefung: Entry- und Exit-Management
Siehe auch: Setup · Trigger – Einstiegssignal · Haltezeit / Haltedauer
- ETTF – Erst-Tor-Toleranzfenster Freds Auswertung
-
Freds Auswertungsbegriff für die Frage: Ab welcher Minute konnte das erste Tor in den untersuchten Spielen fallen, während die betrachtete Bedingung für Unter 2,5 Tore in der ersten Halbzeit erfüllt blieb? Eine Ausgabe wie „1. Tor ab 24’“ ist eine zeitliche Schwelle, keine Vorhersage des ersten Tores. Datenbasis, Trefferquote und Behandlung der Nachspielzeit gehören zur Auswertung.
Siehe auch: Historisch 100 % · HZ – Halbzeit · Unter Tore / Under
- Exit (Ausstieg)
-
Schließen oder Reduzieren einer Position. Der Ausstieg kann an eine Quote, eine Zeitgrenze oder ein Spielereignis gebunden sein. Für die Auswertung zählen die tatsächlich ausgeführten Gegenwetten und die danach verbleibende Restposition.
Vertiefung: Entry- und Exit-Management
Siehe auch: Gestaffelte Absicherung · Teil-Exit · Restposition
- Expected Goals (xG)
-
Modellwert für die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmter Abschluss zu einem Tor wird. Die aufsummierten xG beschreiben die Qualität der erfassten Chancen. Sie sind weder eine feste Toranzahl noch unmittelbar die Wahrscheinlichkeit eines Treffers in den nächsten zwei Minuten.
Siehe auch: Game State (Spielzustand) · Zeitfenster (Window)
- Expected Value (EV / Erwartungswert)
-
Erwarteter durchschnittlicher Gewinn oder Verlust eines festgelegten Vorgehens über viele vergleichbare Wiederholungen. Im Scalping werden dafür die möglichen Trade-Ergebnisse mit ihren Wahrscheinlichkeiten gewichtet und die Kosten berücksichtigt. Die Wahrscheinlichkeit eines torfreien Fensters ist nur ein Baustein dieser Rechnung.
Vertiefung: Grundlagen des Football-Scalpings
Siehe auch: Torfrei-Quote · Nettoergebnis
- Exposure (Gesamtrisiko)
-
Offene finanzielle Belastung einer Position oder einer Gruppe von Positionen. Für die Bewertung werden die möglichen Ergebnisse nach allen bereits angenommenen Gegenwetten betrachtet. Bei mehreren Märkten im selben Spiel können Verluste miteinander zusammenhängen.
Vertiefung: Money Management & Psychologie
Siehe auch: Restposition · Liability (Haftung) · Korrelation
F
- Fill / Matched (gefüllt)
-
Bestätigte Annahme einer Order durch die Börse. Die Annahme kann vollständig oder nur teilweise erfolgen. Für die Absicherung wird mit dem tatsächlich angenommenen Betrag gerechnet.
Siehe auch: Matched / Unmatched · Partial Match (Teilfüllung)
- Fractional Kelly
-
Verwendung eines Bruchteils des rechnerischen Kelly-Einsatzes, zum Beispiel der Hälfte oder eines Viertels. Die gewählte Quote reduziert die Einsatzhöhe gegenüber dem Modellwert. Die Qualität der angenommenen Wahrscheinlichkeiten und das passende Gewinn-Verlust-Modell bleiben dabei entscheidend.
Siehe auch: Kelly-Kriterium · Bankroll Management
- Freeze / Market Suspension
-
Vorübergehende Unterbrechung des Marktes, etwa bei einem Tor, einer VAR-Prüfung oder einem anderen relevanten Ereignis. Währenddessen ist die Ausführung eines Ausstiegs nicht möglich. Was mit noch nicht angenommenen Orders geschieht, richtet sich nach den Marktregeln.
Siehe auch: Suspension · Matched / Unmatched
- Front-Running
-
Im engeren Handelsgebrauch das Positionieren vor einer bekannten, noch nicht ausgeführten fremden Order, um deren erwarteten Preiseffekt auszunutzen. Ein Einstieg vor einer nur vermuteten Druckphase oder Quotenbewegung wird hier als antizipierender Einstieg bezeichnet.
Siehe auch: Antizipierender Einstieg
- FT – Full Time / Gesamtspiel
-
Bezeichnung für den Gesamtspielzeitraum eines Marktes. Bei üblichen Fußballmärkten umfasst er die reguläre Spielzeit einschließlich Nachspielzeit; eine Verlängerung wird normalerweise separat behandelt. Für die genaue Abrechnung gelten die Regeln des benannten Marktes.
Siehe auch: HZ – Halbzeit · Nachspielzeit · Over/Under-Markt (Totals)
G
- Game State (Spielzustand)
-
Aktueller Zustand des Spiels: Spielminute, Spielstand, Karten, Spieltempo und weitere relevante Umstände. Dieselbe Under-Linie kann bei 0:0 in Minute 20 anders zu beurteilen sein als bei 1:1 in Minute 80.
Siehe auch: Over/Under-Markt (Totals) · Restzeit · Nachspielzeit
- Gegenposition
-
Wette, deren Ergebniswirkung einer vorhandenen Position entgegenwirkt. Im selben Markt wird ein Back typischerweise durch Lay und ein Lay durch Back reduziert. Eine Absicherung über einen anderen Markt muss für alle betroffenen Ausgänge gesondert berechnet werden.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Hedge (Absicherung) · Restposition
- Gestaffelte Absicherung
-
Schrittweiser Aufbau von Gegenwetten statt eines einzigen vollständigen Ausstiegs. Nach jeder ausgeführten Stufe werden das neue Ergebnisprofil und die Restposition betrachtet. Der Trade wird abschließend über alle zugehörigen Wetten und Gebühren gemeinsam bewertet.
Vertiefung: Exit in mehreren Quotenständen
Siehe auch: Teil-Exit · Restposition · Nettoergebnis
- Green / Red (P&L-Farben)
-
Darstellung von Gewinn und Verlust in der Marktansicht. Bei laufenden Positionen können die Werte je nach Ausgang unterschiedlich sein. Eine rote Einzelbuchung aus einer Gegenwette ist von einem negativen Nettoergebnis des vollständigen Trades zu unterscheiden.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Einzelwette · Trade · Spielergebnis – Handelsergebnis
- Greenbook / Greening Up
-
Eine Kombination ausgeführter Wetten, die auf allen abgedeckten Ausgängen einen positiven Gewinn zeigt. Werden die Einsätze passend berechnet, kann der Gewinn gleichmäßig verteilt werden. Ein vollständiger Ausstieg kann jedoch auch einen ausgeglichenen Verlust ergeben; er ist dann kein Greenbook.
Siehe auch: Hedge (Absicherung) · Back-to-Lay · Nettoergebnis
- Grüne Zone / Grünblock Freds Auswertung
-
Freds Bezeichnung für benachbarte Minuten, die vorgegebene statistische Auswahlbedingungen erfüllen und zusammen einen nutzbaren Bereich bilden. Die Farbe kann eine hohe Torfrei-Quote oder eine bestimmte Regel kennzeichnen. Sie ist von einem Greenbook in der Wettbörse zu unterscheiden.
Siehe auch: Torfrei-Quote · Zeitfenster (Window) · Greenbook / Greening Up
- GSR – Goal Shock Response Freds Auswertung
-
Freds Auswertungsbegriff für die Reaktion nach dem ersten Tor. Untersucht wird, ob im festgelegten kurzen Folgefenster ein weiterer Treffer fiel. „+4M“ bezeichnet ein Vier-Minuten-Fenster. Beim Einsatz in der ersten Halbzeit muss dieses Fenster innerhalb des vorgesehenen Auswertungszeitraums liegen; spätere Tore sind ein anderer Untersuchungsfall.
Siehe auch: Haltezeit / Haltedauer · Trefferzeiten · HZ – Halbzeit
H
- Haltezeit / Haltedauer
-
Zeit zwischen dem tatsächlichen Einstieg und dem tatsächlichen Ausstieg. Ein Zeitfenster ohne Tor ist für einen Scalp nur dann passend ausgewertet, wenn es die reale Haltezeit abdeckt. Geplante und tatsächlich erreichte Haltedauer werden in der Dokumentation getrennt erfasst.
Vertiefung: Ruhige Startphasen
Siehe auch: Zeitfenster (Window) · Entry (Einstieg) · Exit (Ausstieg)
- Hedge (Absicherung)
-
Platzieren passender Gegenwetten, um die Verteilung möglicher Gewinne und Verluste zu verändern. Die Absicherung kann vollständig oder schrittweise erfolgen. Entscheidend ist das Ergebnisprofil nach den tatsächlich angenommenen Wetten.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Gegenposition · Gestaffelte Absicherung · Restposition
- Heim-/Auswärtsrolle
-
Rolle einer Mannschaft in den historischen Vergleichsspielen. Eine Auswertung der Heimspiele des Heimteams und der Auswärtsspiele des Gastteams verwendet andere Daten als eine Auswertung sämtlicher Begegnungen. Die gewählte Rolle gehört zur Beschreibung der Datenbasis.
Siehe auch: Stichprobengröße · Synchronisierte Ruhezone
- Historisch 100 %
-
Alle auswertbaren Fälle einer benannten Stichprobe erfüllten die untersuchte Bedingung. Beispiel: 30 von 30 geprüften Fenstern blieben torfrei. Die Aussage beschreibt diese Beobachtungen und ihren Datenumfang; sie ist keine feststehende Wahrscheinlichkeit für ein neues Spiel.
Siehe auch: Stichprobengröße · Torfrei-Quote · Walk-Forward-Auswertung
- Hold (Position halten)
-
Bewusstes Weiterhalten einer offenen Position innerhalb der vorgesehenen Regeln. Ein geplantes torfreies Zeitfenster und das aktuelle Spielbild können dafür Anhaltspunkte liefern. Die erlaubte Haltedauer und die Ausstiegsbedingungen werden dabei weiterhin beachtet.
Siehe auch: Haltezeit / Haltedauer · Exit (Ausstieg)
- HZ – Halbzeit
-
Abkürzung für Halbzeit. Ein Markt zur ersten Halbzeit umfasst üblicherweise deren Nachspielzeit. Eine Minutenanalyse kann dagegen bewusst einen engeren Bereich, etwa 0 bis 40 oder bis zur normierten Minute 45, verwenden. Marktzeitraum und statistischer Zeitraum werden deshalb ausdrücklich unterschieden.
Siehe auch: FT – Full Time / Gesamtspiel · Nachspielzeit · Trefferzeiten
I
- Implied Probability (implizite Wahrscheinlichkeit)
-
Aus einer Dezimalquote abgeleiteter rechnerischer Wahrscheinlichkeitswert: 1 ÷ Quote. Quote 2,00 entspricht 50 %, Quote 1,25 entspricht 80 %. Gebühren, Buchmachermarge und der Unterschied zwischen Back- und Lay-Preis müssen bei weitergehenden Bewertungen zusätzlich berücksichtigt werden.
Siehe auch: Price (Quote) · Value (Wert)
- In-Play
-
Handel oder Wetten während des laufenden Spiels. Quoten reagieren auf verstrichene Zeit und neue Informationen. Die Annahme einer Order kann durch Live-Verzögerung, fehlende Liquidität oder eine Marktsperre beeinflusst werden.
Vertiefung: Wettbörse & Marktmechanik
Siehe auch: In-Play Delay (Live-Delay) · Suspension
- In-Play Delay (Live-Delay)
-
Von der Plattform vorgegebene Verzögerung zwischen dem Absenden einer Live-Order und ihrer möglichen Ausführung. Davon zu unterscheiden ist die Verzögerung eines Streams oder Datenfeeds. Beide können dazu führen, dass Spielbild, angezeigte Quote und Ausführung zeitlich auseinanderliegen.
Siehe auch: Datenverzögerung · Ausführung (Execution)
- Ineffizienz
-
Abweichung des angebotenen Marktpreises von einer sachlich begründeten Bewertung. Ob ein vermuteter Preisfehler nutzbar ist, hängt auch von Ausführbarkeit und Kosten ab. Ein ungewöhnlicher Quotensprung allein beweist keine Ineffizienz.
Siehe auch: Edge (Vorteil) · Value (Wert) · Slippage
K
- Kelly-Kriterium
-
Mathematisches Verfahren zur Einsatzwahl, das unter festgelegten Modellannahmen das erwartete logarithmische Kapitalwachstum maximiert. Für eine binäre Wette mit Dezimalquote o und Gewinnwahrscheinlichkeit p gilt vor Kosten: f = (o × p − 1) ÷ (o − 1), sofern der Wert positiv ist. Ein kurzer Scalp hat ein eigenes Gewinn-Verlust-Profil; seine Einsatzwahl lässt sich daher nicht allein aus der Torfrei-Quote ableiten.
Vertiefung: Kelly Criterion
Siehe auch: Fractional Kelly · Expected Value (EV / Erwartungswert)
- Kill-Switch
-
Festgelegtes Kriterium zum Beenden weiterer Handelsaktivitäten, etwa ein technischer Ausfall oder eine erreichte Verlustgrenze. Das Stoppen neuer Orders und das Reduzieren bereits offener Positionen sind dabei zwei getrennte Aufgaben.
Siehe auch: Stop-Loss · Exposure (Gesamtrisiko)
- Korrelation
-
Statistischer Zusammenhang zwischen zwei Größen. Bei Trades können beispielsweise mehrere Under-Positionen im selben Spiel durch dasselbe Tor beeinflusst werden. Eine Korrelation beschreibt einen Zusammenhang, erklärt aber für sich allein keine Ursache.
Siehe auch: Exposure (Gesamtrisiko) · Stichprobengröße
L
- Ladder (Quotenleiter)
-
Quotenleiter eines Trading-Programms. Sie ordnet erlaubte Quotenstufen und die dazugehörigen Geldmengen übersichtlich an. Je nach Software lassen sich darüber Orders platzieren, ändern oder stornieren.
Siehe auch: Tick Size (Tick-Stufe) · Market Depth (Markttiefe)
- Lay-to-Back
-
Handelsfolge: zuerst Lay, anschließend Back derselben Auswahl. Eine höhere Back-Quote kann bei passenden Einsatzgrößen einen Gewinn verteilen. Die Einsätze werden aus den tatsächlichen Quoten berechnet; gleiche Back- und Lay-Einsätze erzeugen nicht automatisch ein ausgeglichenes Ergebnis.
Siehe auch: Back-to-Lay · Liability (Haftung) · Greenbook / Greening Up
- Lay-Wette
-
Wette gegen das Eintreten eines Ereignisses. Lay Unter 2,5 Tore gewinnt bei mindestens drei Treffern im abgerechneten Zeitraum. Der Lay-Einsatz ist vor Gebühren der mögliche Gewinn, wenn das Ereignis nicht eintritt. Der mögliche Verlust wird als Liability bezeichnet.
Vertiefung: Wettbörse & Marktmechanik
Siehe auch: Back-Wette · Liability (Haftung) · Lay-to-Back
- Liability (Haftung)
-
Haftung einer einzelnen Lay-Wette: Lay-Einsatz × (Quote − 1). Beispiel: 20 € Lay-Einsatz bei Quote 3,00 ergeben 40 € Haftung. Nach weiteren Gegenwetten muss zusätzlich das gemeinsame Ergebnisprofil betrachtet werden.
Vertiefung: Wettbörse & Marktmechanik
Siehe auch: Exposure (Gesamtrisiko) · Gegenposition
- Limit-Order
-
Wettangebot mit einer festgelegten Quotengrenze. Beim Back wird eine Mindestquote, beim Lay eine Höchstquote vorgegeben; die Ausführung kann innerhalb dieser Grenze auch zu einer besseren Quote erfolgen. Findet sich keine passende Gegenseite, bleibt die Order ganz oder teilweise unangenommen.
Siehe auch: Matched / Unmatched · Partial Match (Teilfüllung)
- Liquidity (Liquidität)
-
Aktuell zur Annahme verfügbares Geld an bestimmten Back- oder Lay-Quoten. Die Geldmenge direkt am gewünschten Preis beeinflusst, wie viel Einsatz dort ausgeführt werden kann. Bereits gehandelter Umsatz ist eine andere Größe.
Vertiefung: Wettbörse & Marktmechanik
Siehe auch: Market Depth (Markttiefe) · Umsatz
- LTP (Last Traded Price)
-
Zuletzt tatsächlich gehandelte Quote einer Auswahl. Sie zeigt, wo eine Ausführung stattgefunden hat. Der letzte gehandelte Preis kann jedoch von den aktuell verfügbaren Back- und Lay-Quoten abweichen.
Siehe auch: Price (Quote) · Back-Lay-Spread (Spread)
M
- Market Depth (Markttiefe)
-
Verteilung der verfügbaren Geldmengen über mehrere Quotenstufen. Sie zeigt, welche Preise bei einem größeren Einsatz möglicherweise benötigt werden. Für einen Scalp ist damit erkennbar, ob die gewünschte Ein- oder Ausstiegsgröße am aktuellen Preis Platz findet.
Siehe auch: Liquidity (Liquidität) · Slippage
- Market Efficiency (Markteffizienz)
-
Ausmaß, in dem die Marktpreise verfügbare Informationen verarbeiten. Eine eigene statistische Einschätzung kann davon abweichen. Ob diese Abweichung einen Vorteil liefert, muss anhand nachfolgender Ergebnisse und der Handelskosten geprüft werden.
Siehe auch: Ineffizienz · Walk-Forward-Auswertung
- Market Maker
-
Marktteilnehmer, der Wettangebote auf beiden Seiten eines Marktes bereitstellt. Er kann dadurch Liquidität anbieten und versucht unter anderem, am Spread zu verdienen. Nicht jedes auf beiden Seiten stehende Angebot gehört zum selben Teilnehmer.
Siehe auch: Back-Lay-Spread (Spread) · Liquidity (Liquidität)
- Market Momentum
-
Beobachtete Bewegung der Quoten in eine Richtung. Sie kann durch Spielereignisse, neue Informationen oder Geldzuflüsse ausgelöst werden. Quotenbewegung und Druck auf dem Spielfeld werden getrennt betrachtet, weil beides nicht immer gleichzeitig auftritt.
Siehe auch: Steam · Drift · Game State (Spielzustand)
- Markt-Block Freds Auswertung
-
Freds Gruppierung zusammengehörender Buchungen, beispielsweise nach Datum, Spiel, Strategie und Markt. Einstiege und Gegenwetten werden darin gemeinsam ausgewertet. Für das vollständige Nettoergebnis müssen auch alle zugehörigen Gebühren korrekt zugeordnet sein.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Trade · Spielergebnis – Handelsergebnis · Buchung
- Match Selection
-
Auswahl geeigneter Spiele anhand festgelegter Kriterien, beispielsweise Datenqualität, Mannschaftsprofil, Marktliquidität und aktuellem Spielzustand. Diese Vorauswahl erfolgt vor dem konkreten Einstieg.
Siehe auch: Setup · Datenqualität · Game State (Spielzustand)
- Matched / Unmatched
-
Matched bedeutet angenommen; unmatched bedeutet noch nicht angenommen. Eine teilweise angenommene Order enthält beide Anteile. Der offene Handel wird aus den bestätigten Beträgen berechnet, während verbleibende Angebote separat verwaltet werden.
Siehe auch: Fill / Matched (gefüllt) · Partial Match (Teilfüllung)
N
- Nachspielzeit
-
Zusätzliche Spielzeit am Ende einer Halbzeit. Eine Angabe wie 45+2 bezeichnet eine andere zeitliche Information als eine pauschal auf 45 normierte Torzeit. Wird Nachspielzeit in einer Analyse ausgeschlossen oder zusammengefasst, muss diese Regel benannt werden.
Siehe auch: HZ – Halbzeit · FT – Full Time / Gesamtspiel · Trefferzeiten
- Nettoergebnis
-
Summe der Gewinne und Verluste aller zusammengehörenden Wetten nach den zugehörigen Gebühren. Es kann je Markt, vollständigem Trade oder Spiel berechnet werden. Hohe positive und negative Einzelbuchungen können zusammen nur einen kleinen Nettogewinn ergeben.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Markt-Block · Trade · Spielergebnis – Handelsergebnis
O
- Odds Movement (Quotenbewegung)
-
Veränderung einer Quote im Zeitverlauf. Ursachen können verstrichene Spielzeit, Spielereignisse, neue Informationen und Veränderungen im Orderbuch sein. Für die Auswertung wird zwischen angezeigten und tatsächlich gehandelten Preisen unterschieden.
Siehe auch: Drift · Steam · LTP (Last Traded Price)
- Order Matching
-
Zusammenführen zueinander passender Wettangebote. Dabei müssen Quote, Betrag und die Regeln des Marktes zusammenpassen. Nur der angenommene Teil eines Angebots wird zur tatsächlichen Wette.
Siehe auch: Ausführung (Execution) · Cross-Matching
- Over/Under-Markt (Totals)
-
Wettmarkt auf eine Toranzahl oberhalb oder unterhalb einer festgelegten Linie und innerhalb eines benannten Zeitraums. Unter 2,5 gewinnt bei höchstens zwei, Über 2,5 bei mindestens drei Toren. Halbzeit- und Gesamtspielmärkte haben unterschiedliche Abrechnungszeiträume.
Vertiefung: Wettbörse & Marktmechanik
Siehe auch: Unter Tore / Under · Über Tore / Over · HZ – Halbzeit · FT – Full Time / Gesamtspiel
- Overfitting / Überanpassung
-
Zu starke Anpassung einer Regel an Besonderheiten der untersuchten Daten. Werden viele Minutenfenster oder Filter ausprobiert, kann zufällig eine auffällig gute Variante entstehen. Die anschließend festgelegte Regel wird daher an zusätzlichen, für ihre Auswahl ungenutzten Daten geprüft.
Vertiefung: Risiko 2+ Tore in 6 Minuten
Siehe auch: Walk-Forward-Auswertung · Datenleck / Look-Ahead-Bias · Signifikanz
P
- p-Wert
-
Wahrscheinlichkeit, unter der angenommenen Nullhypothese und dem gewählten Modell ein mindestens so extremes Testergebnis wie das beobachtete zu erhalten. Der p-Wert ist weder die Wahrscheinlichkeit, dass die Hypothese wahr ist, noch die Gewinnwahrscheinlichkeit einer Wette.
Siehe auch: Signifikanz · Stichprobengröße
- Partial Match (Teilfüllung)
-
Teilweise Annahme einer Order. Wird beispielsweise von einem Angebot über 100 € nur ein Betrag von 35 € angenommen, besteht die bestätigte Wette zunächst aus diesen 35 €. Eine Gegenwette wird deshalb passend zur tatsächlichen Position berechnet.
Siehe auch: Matched / Unmatched · Teil-Exit
- Position
-
Gesamtheit der aktuell zusammengehörenden Wetten und ihres Ergebnisprofils in einem Markt. Eine Position kann aus mehreren Einstiegen, Bestätigungen und Gegenwetten bestehen. Einsatzsumme und verbleibendes Risiko sind dabei unterschiedliche Größen.
Siehe auch: Exposure (Gesamtrisiko) · Restposition · Trade
- Pre-Match
-
Handel vor Beginn eines Spiels. Quoten können unter anderem auf Aufstellungen, Ausfälle oder Geldzuflüsse reagieren. Beim Übergang zu In-Play bestimmen die Plattformregeln, was mit noch nicht angenommenen Angeboten geschieht.
Siehe auch: In-Play · Matched / Unmatched
- Price (Quote)
-
Dezimalquote, zu der eine Wette angeboten oder angenommen wird. Sie bildet die Bewertung der Marktteilnehmer ab. Für die Handelsrechnung zählen die eigene Einstiegsquote und die tatsächlich ausgeführten Ausstiegsquoten.
Siehe auch: Implied Probability (implizite Wahrscheinlichkeit) · Ausführung (Execution)
- Punters (Freizeitspieler)
-
Gebräuchliche englische Bezeichnung für Wettkunden; sie bezeichnet nicht automatisch unerfahrene oder uninformierte Teilnehmer. Im Trading werden häufig Kunden, die ein Endergebnis wetten, von Teilnehmern mit einem geplanten vorzeitigen Ausstieg unterschieden.
R
- Restposition
-
Nach einer teilweisen Absicherung verbleibende, noch nicht ausgeglichene Ergebniswirkung. Je nach Ausgang kann daraus weiter ein Gewinn oder Verlust entstehen. Die Restposition wird nach jeder angenommenen Gegenwette neu berechnet.
Siehe auch: Teil-Exit · Gegenposition · Exposure (Gesamtrisiko)
- Restzeit
-
Verbleibende Zeit im betrachteten Markt- oder Analysezeitraum. Bis zum Ende der ersten Halbzeit ist sie anders zu bestimmen als bis zum Ende des Gesamtspiels. Erwartete Nachspielzeit kann eine Rolle spielen, sofern das verwendete Modell sie einbezieht.
Siehe auch: Time Decay (Zeitwertverfall) · HZ – Halbzeit · FT – Full Time / Gesamtspiel
- Risk of Ruin (RoR)
-
Modellierte Wahrscheinlichkeit, dass das Kapital eine definierte Untergrenze erreicht. Sie hängt unter anderem von Einsatzwahl, Gewinn-Verlust-Verteilung und Zusammenhängen zwischen Positionen ab. Die Aussage gilt nur für die Annahmen des verwendeten Modells.
Siehe auch: Bankroll Management · Variance (Varianz) · Korrelation
- ROI (Return on Investment)
-
Gewinn im Verhältnis zu einer ausdrücklich benannten Kapitalbasis. Beispiel: 100 € Nettogewinn auf 1.000 € Startkapital ergeben 10 % Kapitalrendite. Wird stattdessen durch die Summe aller Einsätze geteilt, handelt es sich um eine Umsatzrendite; beide Kennzahlen dürfen nicht vermischt werden.
Siehe auch: Yield / Umsatzrendite · Umsatz · Nettoergebnis
S
- Scalping
-
Kurzfristiger Handel mit kleinen Quotenbewegungen. Eine Position wird eröffnet und möglichst nach kurzer Zeit durch Gegenwetten wieder reduziert oder geschlossen. Beim Football-Scalping können Spielzeit, Spielbild und statistische Minutenfenster die Auswahl und den Ausstieg unterstützen.
Vertiefung: Grundlagen des Football-Scalpings
Siehe auch: Haltezeit / Haltedauer · Tick · Trading Out
- Scratch Trade
-
Ausstieg mit einem Ergebnis ungefähr bei null. Dabei wird zwischen dem Ergebnis vor und nach Kosten unterschieden. Ein Scratch kann sinnvoll sein, wenn die ursprünglichen Bedingungen des Einstiegs nicht mehr vorliegen.
Siehe auch: Breakeven-Punkt · Nettoergebnis
- Setup
-
Klar beschriebene Kombination von Bedingungen, unter denen ein Trade grundsätzlich infrage kommt. Dazu können Markt, Spielstand, Minutenfenster, Mannschaftsprofil und Liquidität gehören. Der konkrete Zeitpunkt der Ausführung wird durch ein Einstiegssignal festgelegt.
Vertiefung: Entry- und Exit-Management
Siehe auch: Trigger – Einstiegssignal · Match Selection · Entry (Einstieg)
- Signifikanz
-
Ergebnis eines statistischen Tests, bei dem ein festgelegter Schwellenwert unter den gewählten Modellannahmen unterschritten wird. Signifikanz beweist weder die Wahrheit einer Hypothese noch einen wirtschaftlich relevanten Vorteil. Effektgröße, Stichprobe und die Zahl getesteter Varianten gehören zur Beurteilung dazu.
Vertiefung: Statistische Signifikanz
Siehe auch: p-Wert · Stichprobengröße · Overfitting / Überanpassung
- Slippage
-
Abweichung zwischen geplanter und tatsächlich ausgeführter Quote. Sie kann etwa entstehen, wenn Geld am gewünschten Preis nicht mehr verfügbar ist. Für eine Auswertung werden Richtung und Betrag der Abweichung berücksichtigt.
Siehe auch: Ausführung (Execution) · Market Depth (Markttiefe)
- Spiele-Drawdown
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Rückgang der Ergebniskurve, nachdem jedes Spiel mit seinem vollständigen Nettoergebnis eingetragen wurde. Sämtliche zugeordneten Trades und Gebühren eines Spiels werden dabei zusammengefasst. Diese Kurve zeigt eine andere Ergebnisebene als die Folge einzelner Buchungen.
Siehe auch: Spielergebnis – Handelsergebnis · Buchungs-Drawdown · Trade-Drawdown
- Spielergebnis – Handelsergebnis
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Für die Trading-Auswertung das gemeinsame Nettoergebnis aller zugeordneten Märkte und Trades eines Spiels. Es ist vom sportlichen Endstand zu unterscheiden. Die Positivquote vollständiger Spiele kann erheblich von der Gewinnquote einzelner Wetten abweichen.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Einzelwette · Trade · Trefferquote
- Stake (Einsatz)
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Betrag einer einzelnen Wette. Beim Back ist der Einsatz grundsätzlich der mögliche Verlust dieser Wette. Beim Lay bezeichnet der Einsatz den möglichen Gewinn vor Gebühren; der mögliche Verlust ergibt sich aus der Haftung.
Siehe auch: Back-Wette · Lay-Wette · Liability (Haftung)
- Steam
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Schnelles Fallen einer Quote, zum Beispiel von 2,00 auf 1,80. Ein bereits eröffneter Back kann dadurch zu einer günstigeren Gegenquote geschlossen werden. Für einen neuen Back ist der mögliche Gewinn bei gleichem Einsatz geringer; bei einem neuen Lay sinkt die Haftung.
Siehe auch: Drift · Back-to-Lay
- Stichprobengröße
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Anzahl der tatsächlich auswertbaren Beobachtungen. Bei Torfrei-Quoten sind das die geprüften Spiele oder Zeitfenster, bei Trade-Kennzahlen die vollständigen Trades. Mehrere Fenster aus demselben Spiel können zusammenhängen und sind nicht automatisch unabhängige Beobachtungen.
Vertiefung: Statistische Signifikanz
Siehe auch: Datenqualität · Korrelation · Historisch 100 %
- Stop-Loss
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Vorab definierter Ausstieg bei einer ungünstigen Entwicklung, beispielsweise nach einem bestimmten Verlust, einer Quotenbewegung oder einem Spielereignis. Eine solche Regel ist keine zugesicherte Ausführungsquote: Verzögerungen, Liquidität und Marktsperren beeinflussen den tatsächlichen Ausstieg.
Vertiefung: Entry- und Exit-Management
Siehe auch: Suspension · Slippage · Kill-Switch
- Suspension
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Zeitweise Sperre eines Wettmarktes. Eine noch offene Position kann in dieser Phase nicht durch eine neue ausgeführte Wette verändert werden. Nach der Wiederöffnung können andere Quoten und Geldmengen vorliegen.
Siehe auch: Freeze / Market Suspension · In-Play Delay (Live-Delay) · Exit (Ausstieg)
- Synchronisierte Ruhezone Freds Auswertung
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Freds Bezeichnung für gemeinsame Minutenbereiche, in denen in allen ausgewählten historischen Spielen beider Mannschaften kein Tor fiel. Die Ruhefenster werden zunächst je Team ermittelt und anschließend geschnitten. Heim-/Auswärtsrolle, Anzahl der Spiele und Mindestlänge des gemeinsamen Fensters gehören zur jeweiligen Variante.
Siehe auch: Heim-/Auswärtsrolle · Grüne Zone / Grünblock · Torfrei-Quote
T
- Teil-Exit
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Schließen eines Teils einer offenen Position durch eine passend berechnete Gegenwette. Ein Teil-Exit wird erst nach der tatsächlichen Annahme wirksam. Die danach verbleibende Restposition wird weiter nach den festgelegten Regeln verwaltet.
Siehe auch: Gestaffelte Absicherung · Restposition · Partial Match (Teilfüllung)
- Tick
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Ein erlaubter Quotenschritt auf der Preisleiter einer Börse, zum Beispiel von 1,50 auf 1,51. Die Euro-Wirkung eines Ticks hängt von Quote, Einsatz und Handelsrichtung ab. Ein Tick ist deshalb kein fester Geldbetrag.
Vertiefung: Wettbörse & Marktmechanik
Siehe auch: Tick Size (Tick-Stufe) · Back-Lay-Spread (Spread)
- Tick Size (Tick-Stufe)
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Abstand zwischen zwei benachbarten erlaubten Quoten. Bei der klassischen Betfair-Preisleiter sind die Abstände je nach Quotenbereich unterschiedlich. Anbieter und Markt können abweichende Preisleitern verwenden.
Siehe auch: Tick · Ladder (Quotenleiter)
- Time Decay (Zeitwertverfall)
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Zeitbedingte Veränderung einer Wettquote, weil weniger Spielzeit für weitere Ereignisse bleibt. In Under-Märkten begünstigt torlos verstrichene Zeit häufig sinkende Quoten. Der Effekt verläuft jedoch nicht mit konstantem Tempo; Spielstand, Spielbild und neue Informationen wirken gleichzeitig.
Vertiefung: Ruhige Startphasen
Siehe auch: Restzeit · Game State (Spielzustand) · Haltezeit / Haltedauer
- Torfrei-Quote
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Anteil der untersuchten Fälle ohne Tor im festgelegten Fenster: torfreie Fälle ÷ auswertbare Fälle × 100. Beispiel: 27 von 30 Fenstern ergeben 90 %. Die Quote bezieht sich auf genau dieses Fenster und die benannten Bedingungen, nicht automatisch auf die gesamte Halbzeit oder einen profitablen Trade.
Vertiefung: Ruhige Startphasen
Siehe auch: Haltezeit / Haltedauer · Stichprobengröße · Trefferquote
- Trade
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Zusammengehörender Handelsvorgang aus Einstieg, möglichem Nachsteuern und Ausstieg. Er kann mehrere Back- und Lay-Wetten enthalten. Für das Ergebnis werden alle zugehörigen Buchungen nach einer festgelegten Zuordnungsregel gemeinsam betrachtet.
Vertiefung: Absicherungen – mein Grundprinzip
Siehe auch: Einzelwette · Nettoergebnis · Markt-Block
- Trade-Drawdown
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Rückgang einer Ergebniskurve, die vollständige Trades nacheinander erfasst. Davon zu unterscheiden ist der zwischenzeitliche Rückgang innerhalb eines einzelnen laufenden Trades. Eine Auswertung muss benennen, welchen dieser beiden Werte sie verwendet und wie die Trades zeitlich geordnet sind.
Siehe auch: Drawdown · Buchungs-Drawdown · Trade
- Trading Out
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Vorzeitiges Reduzieren oder Schließen einer Wettposition durch Gegenwetten. Das Handelsergebnis wird dadurch vor der endgültigen Marktentscheidung gestaltet. Ob danach noch eine Restposition besteht, hängt von Quote und Größe der ausgeführten Gegenwetten ab.
Vertiefung: Entry- und Exit-Management
Siehe auch: Closing / „Trade schließen“ · Hedge (Absicherung)
- Trefferquote
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Anteil der Fälle, die eine festgelegte Erfolgsbedingung erfüllen. Das kann eine torfreie Sequenz, eine gewonnene Einzelwette, ein positiver Trade oder ein positives Spiel sein. Diese Quoten werden getrennt ausgewiesen; für Profitabilität zählen zusätzlich die Gewinn- und Verlustbeträge.
Siehe auch: Torfrei-Quote · Einzelwette · Nettoergebnis
- Trefferzeiten
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Zeitangaben der Tore eines Spiels. Für eine Minutenanalyse werden Quelle, Zeitformat und Behandlung von Nachspielzeit vereinheitlicht. Eine auf ganze Minuten gerundete Zeit enthält weniger Information als eine genaue Ereigniszeit.
Siehe auch: Datenqualität · Nachspielzeit · Zeitfenster (Window)
- Trigger – Einstiegssignal
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Konkretes Signal, das innerhalb eines gültigen Setups eine Handlung auslöst. Das kann eine erreichte Minute, eine Quote oder eine passende Live-Beobachtung sein. Das Vorliegen eines Setups und das tatsächliche Auslösen eines Einstiegs sind getrennte Schritte.
Siehe auch: Setup · Entry (Einstieg) · Game State (Spielzustand)
U
- Über Tore / Over
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Wette auf mehr Tore als die benannte Linie im festgelegten Zeitraum. Über 0,5 benötigt mindestens ein Tor, Über 1,5 mindestens zwei und Über 2,5 mindestens drei Tore. Die Abrechnung bezieht sich auf den ausdrücklich genannten Marktzeitraum.
Siehe auch: Over/Under-Markt (Totals) · Zwei oder mehr Tore – 2+
- Umsatz
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Summe der erfassten Wettbeträge nach einer ausdrücklich definierten Zählweise. Bei vielen Einstiegen und Gegenwetten kann der Umsatz hoch sein, obwohl der Nettogewinn klein bleibt. Bei Lay-Wetten muss klar sein, ob Lay-Einsatz oder Haftung gezählt wird.
Siehe auch: Nettoergebnis · Yield / Umsatzrendite · Liquidity (Liquidität)
- Unter Tore / Under
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Wette auf weniger Tore als die benannte Linie im festgelegten Zeitraum. Unter 0,5 erlaubt kein Tor, Unter 1,5 höchstens ein Tor und Unter 2,5 höchstens zwei Tore. Beim Scalping kann die Position bereits vor der endgültigen Entscheidung des Marktes geschlossen werden.
Siehe auch: Over/Under-Markt (Totals) · HZ – Halbzeit · FT – Full Time / Gesamtspiel
V
- Value (Wert)
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Positiver erwarteter wirtschaftlicher Wert bei der angebotenen Quote, sofern die eigene Wahrscheinlichkeits- und Ergebnisbewertung zutrifft. Beim Back einer einfachen Wette wird die angebotene Quote mit der eigenen Wahrscheinlichkeit verglichen. Beim Scalp ist das gesamte Ausstiegs- und Kostenprofil maßgeblich.
Siehe auch: Expected Value (EV / Erwartungswert) · Edge (Vorteil)
- Variance (Varianz)
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Statistisch die mittlere quadratische Abweichung der Ergebnisse von ihrem Erwartungswert. Im Trading beschreibt sie die Streuung der Gewinne und Verluste. Für vergleichbare Auswertungen muss dieselbe Ergebnisebene verwendet werden, etwa vollständige Trades.
Vertiefung: Varianz und Trefferverteilung
Siehe auch: Trade · Nettoergebnis · Drawdown
- Volatilität
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Ausmaß der Schwankungen einer Quote über einen definierten Zeitraum. Der Ausdruck kann sich auf kurze Marktbewegungen oder längere Kursverläufe beziehen. Für den Vergleich müssen Zeitraum und Messmethode gleich sein.
Siehe auch: Odds Movement (Quotenbewegung) · Variance (Varianz)
W
- Walk-Forward-Auswertung
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Chronologische Prüfung: Für jedes historische Zielspiel werden ausschließlich vorher verfügbare Daten verwendet. Erst danach wird die Prognose mit dem späteren Ergebnis verglichen. Werden Regeln anhand der gesamten Prüfstrecke ausgewählt, ist für die endgültige Bewertung eine zusätzliche ungenutzte Prüfstrecke erforderlich.
Vertiefung: Risiko 2+ Tore in 6 Minuten
Siehe auch: Backtest · Datenleck / Look-Ahead-Bias · Overfitting / Überanpassung
- Wetttagebuch
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Dokumentation der eigenen Wetten, Entscheidungen und Ergebnisse. Zu einem Trade gehören beispielsweise Spiel, Markt, Quoten, Beträge, Einstieg, Haltedauer, Ausstieg und Gründe. Fred nutzt dafür seine Excelmappe 02_komplett.xlsm und wertet zusammengehörende Buchungen gemeinsam aus.
Vertiefung: Wetttagebuch
Siehe auch: Trade · Nettoergebnis · Disziplin-Regel (Rule-Set)
Y
- Yield / Umsatzrendite
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Nettogewinn geteilt durch die definierte Summe der Einsätze, ausgedrückt in Prozent. Beispiel: 100 € Nettogewinn bei 10.000 € erfasstem Einsatzumsatz ergeben 1 %. Für Back-/Lay-Trading muss die Behandlung der Lay-Beträge ausdrücklich angegeben werden.
Siehe auch: Umsatz · ROI (Return on Investment) · Nettoergebnis
Z
- Zeitfenster (Window)
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Festgelegter Abschnitt der Spielzeit, beispielsweise Minute 20 bis 24. Für die Auswertung muss feststehen, ob Tore an den Grenzen mitgezählt werden und wie Nachspielzeit behandelt wird. Ein statistisches Fenster und die tatsächliche Haltedauer eines Trades müssen zeitlich zusammenpassen.
Vertiefung: Ruhige Startphasen
Siehe auch: Haltezeit / Haltedauer · Torfrei-Quote · Trefferzeiten
- Zwangs-Exit
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Ausstieg, der durch eine vorbereitete Abbruchbedingung ausgelöst wird, etwa eine rote Karte, einen Wechsel im Spielbild oder das Ende der erlaubten Haltedauer. Er wird mit dem tatsächlich ausgeführten Preis dokumentiert.
Siehe auch: Exit (Ausstieg) · Stop-Loss · Disziplin-Regel (Rule-Set)
- Zwei oder mehr Tore – 2+
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Die Schreibweise 2+ bedeutet mindestens zwei Tore. In einer Minutenanalyse muss zusätzlich das Zeitfenster genannt werden. „2+ Tore innerhalb von sechs Minuten“ ist etwas anderes als „2+ Tore bis Spielende“.
Vertiefung: Risiko 2+ Tore in 6 Minuten
Siehe auch: Zeitfenster (Window) · GSR – Goal Shock Response