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Zwischenfazit zu #107 – aus dem ersten Mikro-Fazit wird ein echter Live-Test
Und hier die Modell-Steps vom ersten Spieltag: 14.08 – 17.08
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erstes Mikro Fazit zu #107 – 3/3
Der erste Spielblock vom 14.08. bis 17.08.2026 ist inzwischen nahezu vollständig ausgewertet. Von insgesamt 442 Spielen liegen aktuell 433 vollständige Ergebnisse vor. Nur 9 Spiele fehlen noch. Damit ist aus dem ersten Mikro-Fazit endgültig mehr geworden als eine Momentaufnahme. Die Datenbasis ist inzwischen groß genug, um nicht mehr nur nach spektakulären Frühwerten zu schauen. Für mich wird jetzt die viel interessantere Frage sichtbar:
Welche Aussagen bleiben stabil, wenn fast der komplette erste Live-Block gegen das Modell läuft?
Und mein aktueller Eindruck ist überraschend positiv. Nicht deshalb, weil alles bei 100 Prozent liegt. Im Gegenteil. Einige Werte sind kleiner geworden, einzelne Gegenfälle sind hinzugekommen und frühe extreme Abstände haben sich relativiert. Aber genau dadurch wird die Auswertung für mich glaubwürdiger.
433 von 442 Spielen sind inzwischen vollständig ausgewertet.
Gegenüber dem vorherigen Stand mit 380 beendeten Spielen kamen noch einmal 53 Ergebnisse hinzu. Entscheidend ist für mich dabei: An den Regeln wurde vor diesen neuen Ergebnissen nichts mehr verändert. Die zusätzlichen Spiele mussten also das bestehende Modell bestätigen oder widerlegen. Genau so möchte ich die Strategie-Werkstatt 2026/27 weiterführen.
Grüne Zeitblöcke: der 2-Minuten-Ansatz bleibt erstaunlich stabil.
Inzwischen liegen 152 vollständig auswertbare Grünblöcke vor. Aktuell blieben:
- 139 von 152 = 91,4 % über 2 Minuten torfrei,
- 137 von 152 = 90,1 % über 3 Minuten torfrei,
- 137 von 152 = 90,1 % über 4 Minuten torfrei,
- 135 von 152 = 88,8 % über den kompletten Grünblock torfrei.
Das gefällt mir weiterhin sehr gut. Besonders deshalb, weil sich der Wert über zwei Minuten trotz wachsender Datenbasis kaum bewegt. Beim ersten Mikro-Fazit standen 25 Grünblöcke zur Verfügung. Danach waren es 100. Jetzt sind es 152. Trotzdem bleibt der konservative 2-Minuten-Ansatz weiterhin im Bereich von rund 91 Prozent. Für meine praktische Anwendung bleibt deshalb unverändert:
Zwei Minuten sind mein Standard für einen Grünblock-Scalp.
Drei und vier Minuten sehen inzwischen ebenfalls erstaunlich stabil aus. Trotzdem würde ich daraus noch keine automatische längere Haltedauer ableiten. Beim Football-Scalping entscheidet nicht nur, ob in einem Zeitfenster ein Tor fällt. Backquote, Layquote, Marktbewegung, Live-Spielbild und der konkrete Exit sind mindestens genauso wichtig.
P2+ bleibt stärker als P2 – aber der Abstand ist kleiner geworden.
Die verstärkten Grünsignale P2+ stehen inzwischen bei:
62 von 67 = 92,5 %.
Die normalen P2-Grünaktionen erreichen:
77 von 85 = 90,6 %.
Damit bleibt P2+ zwar vorne. Der Unterschied beträgt aber nur noch knapp zwei Prozentpunkte. Das ist für mich wichtig. Ich möchte normale Grünphasen nicht künstlich abwerten, nur weil eine zusätzliche Filterstufe momentan etwas besser aussieht. Die bisherigen Daten sagen eher:
P2+ ist interessant – aber P2 bleibt ebenfalls stark.
Risiko 2+ Tore in kurzer Zeit: die frühen Extremunterschiede werden realistischer.
Bei inzwischen 433 beendeten Spielen blieben:
- 68,6 % ohne zwei oder mehr Tore innerhalb eines 6-Minuten-Fensters,
- 77,4 % ohne zwei oder mehr Tore innerhalb von vier Minuten.
Die durchschnittliche Modellprognose in Spalte FB liegt weiterhin bei rund 28,0 Prozent Risiko. Tatsächlich traten zwei oder mehr Tore innerhalb von sechs Minuten aktuell in 31,4 Prozent der Spiele auf. Interessant bleibt die Trennung zwischen den Kategorien:
- UNTER LIGA: 72,2 % ohne 2+ Tore innerhalb von sechs Minuten,
- ERHÖHTES RISIKO: 63,6 %.
Der Abstand beträgt damit noch rund 8,7 Prozentpunkte. Das ist wesentlich weniger spektakulär als beim ersten Mikro-Fazit. Genau das ist aber für mich ein gutes Beispiel dafür, wie sich kleine Frühstichproben mit mehr Daten normalisieren. Die Richtung ist weiterhin vorhanden. UNTER LIGA schneidet besser ab als ERHÖHTES RISIKO. Aber ich würde daraus momentan keine härtere Regel ableiten.
DOPPELT INTERESSANT: die Halbzeiten bleiben klar stärker als das Gesamtspiel.
Diese Beobachtung hält sich inzwischen erstaunlich gut.
Aktueller Stand:
FE – 1. Halbzeit
- 85,4 % ohne 2+ Tore innerhalb von sechs Minuten,
- 48 ausgewertete Fälle.
FF – 2. Halbzeit
- 82,1 % ohne 2+ Tore innerhalb von sechs Minuten,
- 56 ausgewertete Fälle.
FD – Gesamtspiel
- 65,4 % ohne 2+ Tore innerhalb von sechs Minuten,
- 52 ausgewertete Fälle.
Damit bleibt die Reihenfolge klar:
FE > FF >> FD.
FE und FF bleiben für mich zusätzliche Bestätigungen beziehungsweise Filter. Ein eigenständiges Wettsignal würde ich daraus noch nicht machen.
FT-Torobergrenze: 244 von 253 Signalen bestanden.
Die FT-Torobergrenze bleibt einer der stärksten Bereiche der gesamten Auswertung. Aktuell wurden 253 reale FI-Signale ausgelöst.
Davon bestanden:
244 von 253 = 96,4 %.
Getrennt:
- FI-1T: 151 von 156 = 96,8 %,
- FI-2T: 93 von 97 = 95,9 %.
Nach Under-Linie:
- Under 5,5: 134 von 138 = 97,1 %,
- Under 6,5: 94 von 97 = 96,9 %.
Seit dem vorherigen Stand mit 218 von 226 Signalen kamen 27 neue FI-Signale hinzu. Davon bestanden:
26 von 27 = 96,3 %.
Das ist für mich inzwischen wesentlich wertvoller als die perfekte 44-von-44-Serie des allerersten Zwischenstands. Die Quote ist nicht mehr perfekt. Aber sie bleibt trotz größerer Basis und trotz sichtbarer Gegenfälle sehr hoch.
Der neue Gegenfall: Casa Pia – Benfica 0:7.
Der neue FI-Gegenfall entstand im Spiel Casa Pia gegen Benfica. Zur 45. Minute waren zwei Tore gefallen. Das Modell zeigte:
FI-2T → Under 6,5.
Das Spiel endete 0:7 und das Signal wurde damit nicht bestanden. Für mich ist dabei weniger der einzelne Fehler interessant als seine Struktur. Denn auch dieser neue Gegenfall entstand wieder exakt zur 45. Minute.
45′ VORSICHT wird durch die neue Auswertung eher bestätigt als widerlegt.
Innerhalb meines tatsächlich gehandelten Liga-Universums ergibt sich aktuell nach Trigger-Minute:
- Minute 30: 19/19,
- Minute 35: 21/21,
- Minute 40: 50/50,
- Minute 45: 90/95 = 94,7 %,
- Minute 50: 37/37.
Damit stehen alle anderen Trigger-Minuten zusammen bei:
127 von 127.
Die 45. Minute dagegen bei:
90 von 95 = 94,7 %.
Und inzwischen haben alle fünf FI-Gegenfälle innerhalb meines tatsächlich gehandelten Liga-Universums eine Gemeinsamkeit:
Alle fünf wurden exakt in Minute 45 ausgelöst.
Das ist für mich auffällig genug, um den Hinweis 45′ VORSICHT weiterhin sichtbar zu lassen. Aber auch jetzt gilt:
VORSICHT bedeutet nicht MEIDEN.
Die FT-Linie wird nicht verändert. Das Signal wird nicht automatisch ausgelassen. Und ich erhöhe auch nicht automatisch die Under-Grenze. Der Hinweis bedeutet lediglich, dass ich bei einem Trigger exakt zur 45. Minute besonders kritisch auf Live-Spiel, Marktquote und aktuelle Spielsituation schaue.
Der Fred-Filter bleibt eine Praxisansicht – keine kosmetische Modellkorrektur.
Ich handele persönlich weiterhin die Ligen E3, EC, ECN, ECS, SC2 und SC3 nicht.
Die vollständige Modellstatistik bleibt trotzdem sichtbar:
244 von 253 = 96,4 %.
Innerhalb meines tatsächlich gehandelten Liga-Universums stehen die FI-Signale aktuell bei:
217 von 222 = 97,7 %.
Durch den Fred-Filter werden 31 FI-Signale aus meiner persönlichen Praxisansicht herausgenommen. Davon waren 27 bestanden und 4 nicht bestanden. Das ist für mich wichtig, weil dadurch sichtbar bleibt: Der Filter entfernt nicht einfach nur schlechte Ergebnisse. Er beschreibt lediglich die Ligen, die ich persönlich ohnehin nicht handle.
Restzeit FT über 0,5 bleibt eher ein Spät-Tor-Hinweis als ein Kurzzeit-Signal.
Aktuell wurden 262 entsprechende Signale ausgewertet. Davon hatten:
232 von 262 = 88,5 %
später noch mindestens einen Treffer. Die durchschnittliche Wartezeit bis zum nächsten Tor liegt bei rund:
21,8 Minuten.
Meine Einordnung bleibt deshalb unverändert: Interessant für die Frage:
„Kommt bis zum Spielende wahrscheinlich noch mindestens ein Tor?“
Aber nicht geeignet für die Aussage:
„In den nächsten zwei oder vier Minuten fällt ein Tor.“
Meta-Tor bleibt schwach – aber Meta-Score und Meta-Scalping werden interessanter.
Die exakte Meta-Torprognose überzeugt mich weiterhin nicht. Von 431 gültigen Prognosen wurden:
161 exakt richtig = 37,4 %.
Damit bleibt Meta-Tor für mich keine eigenständige Tippgrundlage. Interessanter wird dagegen die Richtung des Meta-Scores. Aktuell erreichen Spiele mit einem deutlich torarmen Score von ≤ -3 durchschnittlich:
2,28 Tore.
Spiele mit einem deutlich torreicherem Score von ≥ +3 erreichen dagegen:
3,73 Tore.
Die Differenz beträgt damit bereits rund:
1,45 Tore pro Spiel.
Auch Meta-Scalping zeigt weiterhin die gewünschte Rangfolge:
- HOCH: 77,3 % ohne 2+ Tore in sechs Minuten,
- MITTEL: 72,5 %,
- GERING: 61,8 %.
Damit bleibt:
HOCH > MITTEL > GERING.
Der Abstand zwischen HOCH und MITTEL ist nicht riesig. Der deutlichere Unterschied entsteht momentan gegenüber GERING. Für mich bleibt Meta-Scalping deshalb ein zusätzlicher Sortierer und kein alleiniger Einstiegsauslöser.
Das Tipp-Replay bleibt auch auf größerer Basis stabil.
Das Replay umfasst inzwischen alle 433 beendeten Spiele. Aktuell wurden 405 regelkonforme Signalaktionen rekonstruiert. Davon verliefen:
383 erfolgreich = 94,6 %.
Aufgeteilt:
- P1 / FI: 244/253 = 96,4 %,
- P2+ / verstärkter Grünblock: 62/67 = 92,5 %,
- P2 / normaler Grünblock: 77/85 = 90,6 %.
Auch hier gilt ausdrücklich:
Die 94,6 Prozent sind keine wirtschaftliche Wett-Trefferquote. Das Replay enthält unterschiedliche Signaltypen und berücksichtigt noch keine realen Backquoten, Layquoten, Gebühren, individuelle Ausstiege oder das konkrete offene Risiko. Es beantwortet zunächst nur die Frage:
Hätte die aktuell geltende Signallogik in den bereits beendeten Spielen in die vorgesehene Richtung gearbeitet?
Und dafür finde ich den bisherigen Stand weiterhin ausgesprochen interessant.
Was ich aus dem nahezu vollständigen ersten Live-Block mitnehme.
Die spektakulärsten Werte des ersten Mikro-Fazits sind inzwischen verschwunden. 44 von 44 wurde zu 244 von 253. P2+ steht nicht mehr bei 100 Prozent, sondern bei 92,5 Prozent. Der riesige Frühunterschied zwischen UNTER LIGA und ERHÖHTES RISIKO ist deutlich kleiner geworden. Und genau das empfinde ich inzwischen als Fortschritt.
Denn gleichzeitig bleiben mehrere Kernaussagen bestehen:
- Kurze grüne Phasen bleiben stabil.
- Die FT-Torobergrenze bleibt sehr stark.
- FE und FF bleiben deutlich interessanter als FD.
- Meta-Scalping trennt weiterhin HOCH, MITTEL und GERING.
- Die 45. Minute bleibt als konkrete Auffälligkeit sichtbar.
Für mich wird die Auswertung damit nicht schwächer, sondern realistischer.
Was als Nächstes in Betracht gezogen wird.
Der erste Block ist fast vollständig. Deshalb möchte ich jetzt bewusst nicht sofort neue Regeln hinzufügen. Als Nächstes stehen für mich vor allem fünf Punkte im Vordergrund:
1. Minute 45 weiter vorwärts testen.
Die aktuelle Häufung der FI-Gegenfälle bei Minute 45 ist inzwischen auffällig. Trotzdem möchte ich sie nicht rückwirkend herausfiltern. Die nächsten Spiele sollen zeigen, ob sich 45′ VORSICHT weiter bestätigt oder wieder relativiert.
2. B1 bis B4 im echten Live-Betrieb sauberer protokollieren.
Historisch sind die Bestätigungen bereits sehr umfangreich untersucht. Für die Saison wäre es interessant, künftig genauer festzuhalten, wann B1, B2, B3 oder B4 tatsächlich live genutzt wurden, welche Quote vorhanden war und ob beziehungsweise wann ein Lay-Exit möglich war.
3. Grün nicht nur nach Trefferfreiheit, sondern nach Marktbewegung bewerten.
91 Prozent torfreie zwei Minuten sind interessant. Wirtschaftlich entscheidend ist aber, wie stark sich die Quote in genau diesen zwei Minuten tatsächlich bewegt. Das soll langfristig stärker mit Back- und Lay-Daten verbunden werden.
4. Meta-Score und Meta-Scalping weiter beobachten – Meta-Tor noch nicht retten.
Die exakte Tor-Klasse bleibt schwach. Deshalb möchte ich nicht krampfhaft an Schwellen drehen, nur um die Trefferquote schöner aussehen zu lassen. Interessanter ist momentan, ob die Richtung des Meta-Scores und die Staffelung HOCH, MITTEL, GERING mit wachsender Basis stabil bleiben.
5. Regeln nur ändern, wenn ein Muster mit neuen Spielen bestehen bleibt.
Das ist für mich vielleicht die wichtigste Konsequenz der vergangenen Tage. Eine Auffälligkeit darf eine neue Frage erzeugen. Sie sollte aber nicht automatisch eine neue Regel erzeugen.
Mein derzeitiges Fazit zu #107 nach dem ersten fast vollständigen Live-Block.
Die ersten Tage haben mir vor allem eines gezeigt:
Eine Strategie wird nicht dadurch interessant, dass sie am Anfang perfekte Zahlen produziert.
Interessant wird sie dann, wenn nach den ersten Gegenfällen, nach größerer Stichprobe und nach unveränderten Regeln noch etwas übrig bleibt. Bei #107 bleibt inzwischen einiges übrig. Die grünen Phasen wirken stabil. Die FT-Torobergrenze bleibt mit 96,4 Prozent sehr stark. Das Replay hält sich bei 94,6 Prozent. FE und FF bleiben interessant. Meta-Scalping zeigt weiterhin eine brauchbare Rangfolge. Und mit 45′ VORSICHT ist erstmals eine konkrete Schwachstelle entstanden, die jetzt nicht versteckt, sondern weiter beobachtet wird.
Genau so möchte ich weitermachen:
beobachten – prüfen – Gegenfälle stehen lassen – neue Daten abwarten – und erst dann entscheiden, ob wirklich etwas geändert werden muss.
Für mich ist das momentan der wichtigste Unterschied zwischen einem schönen Backtest und einer echten Strategie-Werkstatt.
