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Wettsteuer

Wettsteuer

QuotenWilli hat in einen seiner youtube Shorts „seinen Frust“ freien Lauf gelassen, als er sich über die Abzocke von Staat und Wettanbieter hinein steigerte. Ich selber bin kein Steuerexperte, denke aber, dass die Behauptung, dass die Wettsteuer in Deutschland (5 %) eine Unternehmenssteuer ist und dass der Wettende diese Steuer für den Wettanbieter zahlt, nicht ganz korrekt ist, aber es gibt einen Zusammenhang, der zu dieser Interpretation führen könnte.

Wettsteuer in Deutschland: Ein Überblick

Die Wettsteuer in Deutschland beträgt derzeit etwas über 5 % und wird auf den Einsatz erhoben, den ein Spieler bei einer Sportwette tätigt. Diese Steuer wurde 2012 eingeführt und gilt sowohl für landbasierte Wettbüros als auch für Online-Wetten. Wichtig ist hierbei zu verstehen, dass diese Steuer nicht direkt eine Unternehmenssteuer ist, sondern eine Verbrauchssteuer.

Wer zahlt die Wettsteuer

Nach dem Gesetz ist der Wettanbieter verpflichtet, die Wettsteuer abzuführen. In der Praxis jedoch haben die Anbieter die Möglichkeit, diese Steuer direkt an den Kunden weiterzugeben. Das bedeutet, dass die Steuer entweder vom Einsatz des Spielers abgezogen wird (z. B. setzt der Spieler 100 €, aber nur 95 € fließen in die Wette, weil 5 € als Steuer abgeführt werden) oder vom Gewinn, den der Spieler erzielt (z. B. bei einem Gewinn von 100 €, werden 5 € als Steuer abgezogen).

Unternehmenssteuer vs. Verbrauchssteuer

Unternehmenssteuer: Dies ist eine Steuer auf den Gewinn, den ein Unternehmen erzielt. Sie ist in Deutschland von der Körperschaftssteuer und der Gewerbesteuer umfasst und wird vom Unternehmen selbst aus seinem Gewinn gezahlt. Verbrauchssteuer: Die Wettsteuer hingegen ist eine Steuer, die auf die Nutzung oder den Verbrauch einer Dienstleistung (in diesem Fall das Platzieren einer Wette) erhoben wird.

Warum die Verwirrung?

Die Verwirrung entsteht, weil Wettanbieter die 5 % Wettsteuer häufig direkt auf den Kunden abwälzen, was es so aussehen lässt, als würde der Kunde die Steuer “für das Unternehmen” zahlen. Dies ist jedoch technisch gesehen nicht der Fall. Der Kunde zahlt eine Verbrauchssteuer, die an den Staat abgeführt wird, ähnlich wie bei der Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) auf Waren und Dienstleistungen.

mein kleines Fazit

Die Wettsteuer in Deutschland ist keine Unternehmenssteuer, sondern eine Verbrauchssteuer. Auch wenn die Wettanbieter diese Steuer an die Kunden weitergeben, zahlen sie diese Steuer im Sinne der Abführung an den Staat. Das bedeutet, dass die Steuer nicht direkt den Gewinn des Wettanbieters belastet, sondern den Einsatz oder Gewinn des Spielers. Es handelt sich also um eine Steuer auf das Wetten selbst, nicht auf den Unternehmensgewinn der Wettanbieter.

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